Noch mehr Safety: AXA versichert Krypto-Wallet

Sie alle haben vermutlich irgendwo eine Haftpflichtversicherung oder Ähnliches abgeschlossen. Wenn Sie ausversehen das Fahrrad ihres Nachbarns umwerfen und es zu einem Schaden kommt, greift diese. Aber das ist nicht genug! Denn auch in Sachen Krypto möchte eine bekannte Versicherung nun ganz vorne mit dabei sein – kein Geringerer als die AXA Versicherung. AXA XL, der Geschäftsbereich für Sach- und Unfallversicherungen sowie für die Abdeckung besonderer Risiken, hat für die Hoyos Integrity Corporation (Hoyos) eine innovative Versicherungslösung entwickelt. Hoyos konzentriert sich auf einmalige, biometrisch geschützte Produkte und Anwendungen, wie etwa Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte. Das Unternehmen möchte nun in Kooperation mit der AXA die – ihrer Meinung nach – sicherste digitale „Hot“-Wallet der Welt auf den Markt bringen kann.

So funktioniert die Wallet-Insurance

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AXA XL hat eine maßgeschneiderte Versicherung für die Abdeckung von vertraglichen Verpflichtungen entworfen, die gemeinsam mit Hoyos speziell für dessen Anforderungen angepasst wurde.

Hoyos bietet seinen Anwendern das „Hoyos Promise of Security“, mit dem das Sicherheitssystem der digitalen „Hot“-Wallet von Hoyos vor Eindringlingen geschützt ist. Cold-Wallets wie Ledger galten bislang als sicherstes Aufbewahrungsmittel für Kryptowährungen. Nun ziehen die digitalen Brieftaschen nach: Im Fall eines unerlaubten Eindringens in das Sicherheitssystem der Wallets verpflichtet sich Hoyos, Nutzern eine Entschädigung von bis zu maximal 1 Millionen US-Dollar zu zahlen.

3,2,1… safe!

Die Hoyos-Wallet, die für iOS- und für Android-Geräte verfügbar ist, ist mit den bekannten Kryptowährungen, wie Bitcoin (BTC), Litecoin (LTC), Ethereum (ETH), aber auch mit allen ERC20- und dem „RISEN“- (RSN-) Token von Hoyos, kompatibel. Mit „Risen“ arbeitet Hoyos außerdem an einer eigenen privaten Blockchain-Lösung mit Sicherheitsfokus. Der plattformeigene RSN-Token ist natürlich auch ein ERC-20 Token. Aber da war Hoyos etwas zu ehrgeizig: Aus den Plänen des Unternehmens, ein vollumfängliches Blockchain-Ökosystem zu schaffen, ist bislang noch nicht viel geworden.
Safety first: die Hoyos-Wallet wurde auf dem internationalen Hackathon-Wettbewerb nämlich schon getestet und das ging für die Hacker nach hinten los. Es konnte kein einziges Eindringen in das System verzeichnet werden – selbst dann nicht, als der gesamte vertrauliche Quellcode und die Dokumentation der proprietären Architektur zur Verfügung gestellt wurde. Ist das der nächste Schritt in eine erfolgreiche Zukunft für Kryptowährungen?

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Lisa Gröning
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