Krypto-Zukunft: Zumindest die Industrie setzt aufs Metaverse

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Immer, wenn es um technologisches Neuland geht, gibt es einen entscheidenden Punkt auf dem Weg zur Marktreife: Dann nämlich, wenn sich Vertreter der Industrie zusammenschließen, um Standards zu definieren. Und siehe da: Genau das geschieht soeben zum Thema Metaverse.

Das Metaverse Standards Forum ist diese Woche im good old WWW auf den Plan getreten und präsentiert sich als branchenübergreifende Initiative im Sinne eines „open metaverse“. Es sollen gemeinsam technische Standards und Abläufe definiert werden, die Interoperabilität ermöglichen und die die gesamte Entwicklung vorantreiben.

Speziell angeführt werden etwa die Themen 3D-Grafiken, Augmented und Virtual Reality, fotorealistische Darstellungen, Echtzeit-Zusammenarbeit, Online-Economies (da spielen wohl Kryptowährungen eine entscheidende Rolle) sowie Multi-User-Spiele.


Ein Blick in die Liste der teilnehmenden Unternehmen, macht klar: Die meinen das ernst! Meta (the Behemoth formerly known as Facebook) ist natürlich dabei, ebenso Microsoft. Adobe will wohl im Bereich der 3D-Content-Gestaltung federführend sein. Aber auch Unternehmen wie IKEA oder Huawei wollen möglichst früh einsteigen, um die virtuelle Welt zu nutzen.

Wenig überraschend: Apple ist natürlich nicht dabei. Die Eigenbrötler aus Cupertino wollen wieder mal ihr eigenes Süppchen kochen und bleiben der Strategie treu: eigene Software, eigene Hardware. Kompatibilität ist was für Unsichere.

Gap zwischen Industrie und Usern

Das Business mit dem Metaverse spielt sich – noch – hauptsächlich in strategischen Weichenstellungen der Unternehmen und in der Investorenszene ab. Vor allem letztere braucht wohl ein perspektivisches Thema, nachdem sich selbst die besten Kryptowährungen als extrem unsicheres Anlegerterrain herausgestellt haben. Der Bärenmarkt an den Kryptobörsen hält ja nach wie vor an.

Beim User ist das Metaverse jedenfalls noch lange nicht angekommen.

Eine repräsentative Umfrage des deutschen Digitalverbandes Bitkom hat ergeben: 75% der Deutschen haben den Begriff „Metaverse“ noch nie gehört; nur 4% trauten sich zu, den Begriff zu erklären.

Und wer schon mal eine VR oder gar eine AR-Brille aufsetzt hat, weiß: es ist noch ein weiter Weg bis zur Alltagstauglichkeit. Eine soeben publizierte Studie der Universität Coburg und der Cambridge University kommt zu dem Schluss, dass Arbeiten in einer virtuellen Umgebung alles andere als eine Erleichterung ist.

Ein Team arbeitet in realer, dann in virtueller Umgebung. Die Ergebnisse im Metaverse waren „signifikant schlechter“; die Arbeit wurde um 19% stressiger empfunden, die Workload um 35% umfangreicher.

Link: The Metaverse Standards Forum

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Sascha Bém
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