Hardware Wallets: Übersicht über Krypto-Geldbörsen 2019

In unserer Hardware Wallets Übersicht 2019 präsentieren wir Ihnen die Tools der Kryptowelt, die Geldbörsen bei Fiatgeld entsprechen. Mit einem entscheidenden Unterschied: sie sind sicherer. Aber holen wir etwas aus:

Wer Kryptowährungen besitzt, hat mehrere Möglichkeiten, seine Coins aufzubewahren. In Depots von Kryptobörsen, in Desktop-Wallets, Mobile Wallets oder eben Hardware Wallets. („Paper Wallets“, bei denen man einen Private Key auf einen Zettel kritzelt, lassen wir aufgrund mangelnder Eleganz einmal außen vor.)

Web-Wallets bei Ihrer Exchange, Desktop Wallets und Mobile Wallets haben eines gemein: sie sind online und gelten somit als „Hot Wallets“. Das „heiß ist in diesem Fall nicht positiv gemeint – alle Wallets, die online sind, können naturgemäß gehackt werden und sind somit einigermaßen unsicher – aber damit Bezahlen funktioniert natürlich: mittlerweile können sogar Sportwetten mit Kryptowährungen bezahlt werden.

Auch wenn die meisten Kryptobörsen (siehe unser Kryptobörsen-Vergleich) nur einen Bruchteil ihrer Coin-Bestände online lagern und/oder versichert sind – ein Restrisiko bleibt sogar bei ihnen. Nicht so bei Hardware Wallets. Diese Krypto-Tools arbeiten offline und sind empfehlenswert für alle, die Bitcoin, Ethereum, Ripple und Co. kaufen möchten.

Wie funktionieren Hardware Wallets?

Hardware Wallets sind Cold Storage Wallets, da sie Ihr Kryptogeld offline lagern. Konkret bedeutet das: Ihr Private Key ist im Hardware Wallet sicher verwahrt. Denn vergessen Sie nicht: Nur wer seinen Private Key hat, verfügt tatsächlich über seine Coins.

Natürlich muss man diesen Private Key für Transaktionen sehr wohl mit der Online-Welt verbinden. Das funktioniert bei Hardware Keys folgendermaßen: Die Transaktion wird wie üblich über Software oder Browser-Funktion eingeleitet. Das Hardware Wallet verbindet sich via USB, Bluetooth oder NFC mit dem Endgerät (ihrem Computer). Die Transaktion wird dann im Hardware Wallet abgekapselt signiert. Der Private Key verlässt dabei niemals das Hardware Wallet – er autorisiert quasi nur remote die Transaktion.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

In unserer Übersicht über die wichtigsten Hardware Wallets nehmen wir die wichtigsten Kriterien auf den Schirm des Krypto-Monitors. Für alle Wallets gelten allerdings folgende Tipps:

1. Welche Wallet unterstützt welche Kryptowährung? Bitcoin können die meisten – es kann aber sein, dass Sie andere Coin-Wünsche haben und daher gezielt nach kompatiblen Wallets suchen müssen. In den aktuellen Geräten können Sie allerdings schon Hunderte Kryptowährungen pro Wallet verwalten.

2. Kryptowährungen sind gehypt, Hardware Wallets ein hippes wie sinnvolles Gadget. Bestellen Sie rechtzeitig, Lieferzeiten können aufgrund der Nachfrage variieren.

3. Bestellen Sie Ihr Hardware Wallet nur bei offiziellen und autorisierten Händlern. Beachten Sie darüber hinaus, dass die Versiegelung intakt ist, wenn Ihnen das Gerät zugestellt wird. Manipulierte Geräte können teure Folgen haben…

4. Folgen Sie minutiös den Gebrauchsanleitungen Ihrer Wallet. Die Installation einer Software, um Wallet und Computer zu verbinden, ist in der Regel keine Hexerei.

5. Unbedingt einen PIN für die Hardware Wallet festlegen. Die meisten Geräte bestrafen eine falsche Eingabe mit Sperrung oder mit einer sich steigernden Verzögerung für den nächsten Versuch. So müsste sich ein Unautorisierter schon mehrere Jahre Zeit nehmen, um ein paar Dutzend PINs zu probieren.

6. Befolgen Sie die Anweisungen für ein Backup für den Fall der Fälle. Oft wird dazu ein Recovery Seed verwendet: Es ist dies eine Reihe von 24 Wörtern, einem Super-PIN sozusagen.

Wenn Sie alle diese Schritte befolgen, ist ein Hardware Wallet zweifellos die sicherste Variante, Kryptowährungen aufzubewahren. Und im Gegensatz zu Fiatgeldbörsen können sogar Verlust oder Diebstahl des Geräts für Ihre Coinbestände ohne Folgen bleiben.

Die Hardware-Wallets 2019 in der Übersicht

Der Kauf von Keepkey: die stylische Hardware-Wallet

Wenn Sie Keepkey kaufen möchten, punktet das Device mit seinem Design und der einfachen Handhabung – dennoch ist der Preis mit 129$ deutlich höher als bei den anderen Hardware-Wallets Trezor und Ledger. Die Hardware-Wallet Keepkey ist mit hoher Sicherheit und einer kinderleichten Bedienung ausgestattet – alle Einzelheiten zum Kauf von Keepkey, finden Sie hier.

Trezor kaufen? Der Kryptowährungs-Safe auf dem Prüfstand

Trezor wurde von dem bekannten Unternehmen SatoshiLabs ins Leben gerufen. SatoshiLabs arbeitet an verschiedenen kryptowährungsbezogenen Ideen und bietet diese zum Kauf an. Das Trezor Kryptowährungs-Hardware-Wallet unterstützt nicht nur über 500 digitale Währungen (Hier finden Sie unsere Übersicht der Kryptowährungen), darunter alle ERC20-Token, der Kauf von Trezor bietet seinen Benutzern auch vielfältige Vorteile. Die Oberfläche der Trezor Wallet Plattform ist einfach zu bedienen. Somit ist der Kauf der Hardware-Wallet für Einsteiger in die Krypto-Welt aber auch erfahrene Kryptowährungsholder geeignet. Welche weiteren Besonderheiten der Kauf von Trezor bietet, erfahren Sie hier.

Zwei Devices, eine Gemeinsamkeit: Der Kauf der sicheren Ledger-Geldbörsen

Die Entwickler von Ledger bauten die Plattform unter der Prämisse „Sicherung der neuen disruptiven Klasse von Krypto-Assets“ – zu dem Angebot von Ledger gehören verschiedene Kryptowährungen, ICO’s, Sensoren und vieles mehr. Marktführer im Kaufsegment der Hardware-Wallets ist schon länger der Ledger Nano S. Was den Kauf von Ledger im Wesentlichen einzigartig für Hardware-Wallets macht, sind unter anderem die folgenden Features:

  • Eigenes Betriebssystem BOLO
  • Zwei Cold-Storage Wallets – Ledger Nano S und Ledger Blue
  • Ledger Vault
  • Ledger Live

Um detailliert zu erfahren, wie Sie Ledger kaufen und was das Besondere ist, schauen Sie bei der Ledger Review vorbei.

Tipp: Wenn Sie Ihr Wallet unterwegs füttern möchten – hier finden Sie alle aktuellen österreichischen Kryptowährungs-Bankomaten.