Nach 1.000-€-Sprung: Starke Prognosen für Bitcoin & Co.

bitcoin
Bitcoin (BTC) 60.973,03 1,11%
ethereum
Ethereum (ETH) 3.174,65 2,18%
solana
Solana (SOL) 162,27 0,75%
cardano
Cardano (ADA) 0,383509 2,09%
xrp
XRP (XRP) 0,564407 2,00%
terra-luna
Terra Luna Classic (LUNC) 0,000081 1,55%

etoro-logo-70 51 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie das hohe Risiko, Ihr Geld zu verlieren, eingehen können.

Von Sonntag auf Montag hat der Bitcoin mal ganz locker einen 1.000-€-Sprung hingelegt. Auch Ethereum ist – wie fast immer in bescheidenerem Maße – mitgestiegen, und generell ist die Stimmung an den Kryptobörsen so gut wie schon lange nicht mehr.

Analysten sind sich überraschend einig: Die Ursache für diesen Aufwind für die besten Kryptowährungen 2023 liegt in den USA. Der drohende Zahlungsausfall, mittlerweile beinahe jährlich gelebtes Brauchtum, konnte – ebenso traditionell – in letzter Minute abgewendet werden. Der demokratische US-Präsident Joe Biden unterzeichnete mit Kevin McCarthy, dem republikanischen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, einen entsprechenden Gesetzesentwurf zur Anhebung der Schuldenobergrenze.


Biden selbst sprach naturgemäß von „Guten Nachrichten“. Und auch Investoren scheinen das flächendeckend als solche wahrzunehmen. Denn ist die Bedrohung des Zahlungsausfalls vom Tisch, scheint die Laune wieder besser zu sein. Das Geld sitzt lockerer, man traut sich – auch in Krypto – zu investieren.

Genau hier grätscht allerdings eine aktuelle Prognose von JP Morgan rein: Die anhaltende Schwäche vieler Volkswirtschaften könnte Anlageformen wie Gold sowie Bitcoin stärken, die JP Morgan in starker Korrelation sieht. Denn, auch wenn der Zahlungsausfall in den USA fürs erste abgewendet ist, hohe Inflation und drohende Rezession bleiben auf beiden Seiten des Teiches tonangebend. Hier sehen die Kristallkugelleser von JP Morgan großes Potenzial für alternative Anlageformen.

Sprich: eine abgewendete Krise bedeutet in dieser Leseart vielleicht kurzfristig einen Boost für alle Anlageformen. Bleibt die makroökonomische Gesamtsituation allerdings eine negative, könnte das Investoren dazu zwingen, ihr Geld möglichst außer Reichweite von Inflation und Fiatgeld anzulegen.

Gold ist jetzt schon in einem lange anhaltenden Aufwind. Und Bitcoin hat noch ein Ass im Ärmel: nämlich ein Halving in 2024. Das alles führt zur JPM-Prognose: Wenn Gold 2.000 US$ erreicht, stehen die Chancen gut, dass Bitcoin bei 45.000 US$ landet. Und die Unze Gold steht jetzt schon bei über 1.900 US$!

Sharing is caring
Sascha Bém
Sascha Bém
Artikel: 372