Von Kitzbühel bis Davos – Krypto darf nicht fehlen
Stand heute haben Kryptowährungen weder die Finanzwelt revolutioniert, noch den Zahlungsalltag für Konsumenten signifikant verändert. Allerdings: Die Krypto-Branche ist als Partner, als Thema, als Branche im Mainstream allgegenwärtig – und das zeigt ganz deutlich dieser Tage.
Die Hahnenkamm-Rennen an diesem Wochenende gelten als das „Super Bowl“ des alpinen Skisports. Rund 80.000 Besucher vor Ort und Millionen Zuschauer in ganz Europa verfolgen jedes Jahr dieses spektakuläre Event auf der legendären Streif in Kitzbühel. Und in diesem Jahr ist ein neuer Name prominent vertreten: Bitpanda, das österreichische Krypto-Unternehmen, tritt als Official Trading Partner auf.
Für Bitpanda ist das Engagement besonders bedeutsam. Das in Österreich gegründete Unternehmen kehrt sozusagen „nach Hause“ zurück, feiert seine Wurzeln und präsentiert sich gleichzeitig als globaler Player. Die Verbindung von lokaler Identität mit internationaler Ambition spiegelt perfekt die moderne Krypto-Industrie wider: verwurzelt in Innovation, aber ohne geografische Grenzen.
Davos: Tokenisierung im Zentrum der Wirtschaftselite
Beim World Economic Forum in Davos dreht sich alles um strategische Weichenstellungen für die globale Wirtschaft. Die Kryptrobranche spielt mehr als nur eine Nebenrolle – insbesondere das Thema Tokenisierung.
Tokenisierung wird längst nicht mehr nur als experimentelles Konzept betrachtet, sondern als integraler Bestandteil der realen Finanzinfrastruktur. Die Vorteile liegen auf der Hand: fractional ownership ermöglicht den Zugang zu bisher illiquiden Assets, verbesserte Liquidität schafft effizientere Märkte, schnellere Abwicklungen reduzieren Kosten und Risiken, und grenzüberschreitende Integration macht globale Investitionen zugänglicher.
Beratungsfirmen wie McKinsey schätzen, dass der tokenisierte Markt bis 2030 ein Volumen von mehreren Billionen (!) Dollar erreichen könnte. Was vor wenigen Jahren noch Science-Fiction schien, wird zur messbaren Realität.
Natürlich ließen sich es auch einige prominente Krypto-Protagonisten nicht nehmen, in der Schweiz aufzuschlagen: Ripple-CEO Brad Garlinghouse unterstrich einmal mehr die Zusammenarbeit mit globalen Banken und die Unterstützung des Zahlungsverkehrs durch Ripple. Auch der ehemalige Binance-CEO Changpeng Zhao (CZ) wurde eine Bühne geboten, nachdem er ja dank einer Begnadigung durch den US-Präsidenten nicht im Gefängnis sitzt.
Apropos US-Präsident: Dessen skurriles erratisches Verhalten ist dafür verantwortlich, dass die Kurse (nicht nur) der Kryptowährungen noch unverhersehbarer sind als sonst. Aktuell ist wieder Talfahrt angesgt, Bitcoin über 6% Minus in 7 Tagen und knapp unter 90.000 US$.