Der Affe ist tot, lang lebe der NFT!

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Die einst ach-so-gehypten Bored Apes sind hart am Boden der Marktrealität aufgeschlagen. Vor nicht allzu langer Zeit als coole NFT-Kreation in aller Munde und Medien, sind die 15 Minutes of Fame für die stylischen Affen vorbei.

Exemplarisch der Ape, den sich Justin Bieber ins Haus holte: Der Marktwert stürzte innerhalb ca. 11 Monaten von 1,3 Mio. US$ auf 69.000 US$ ab. Dagegen war 2022 jedes Investment in die Top-Kryptowährungen an diversen Kryptobörsen super-safe.

Es scheint aber, als wäre das Thema der Non-fungible-Token noch lange nicht durch. Unternehmen entdecken immer neue Anwendungsbereiche für die nicht kopierbaren digitalen Einheiten. Den NFTs wird nach wie vor das Potenzial eines Milliarden-Business‘ attestiert – nur die Frage nach der Breakthrough-Anwendung ist noch nicht wirklich beantwortet.

Starbucks: digitales Sammelalbum

Einen eher konservativen Weg geht die amerikanische Kaffeehauskette beim Einsatz von NFTS. Seit Dezember läuft die Betaphase der „Starbucks Odyssey Journey“. Dabei können ausgewählte Kunden online auf virtuelle Erlebnisreisen rund um die Welt des Kaffees gehen sowie Rabatte und Promotions freigeschalten.


Abgesehen vom Einsatz von Web3-Technologie und Sammelmarken in Form von NFTs handelt es sich hier um ein klassischen Stammkundenbindungsprogramm – das allerdings so mundgerecht der Starbucks-Klientel vermittelt wurde, dass es Wartelisten für die Teilnahme gibt! 2023 soll ein größerer Rollout erfolgen.

Shopify: Get creative!

Der milliardenschwere E-Commerce-Software-Anbieter spielt den Ball an seine Anwender zurück: Shopifiy bietet nun Infrastruktur, ermöglichen Integrationen der NFT-Technologie und zeigt Showcases. Bestehende Möglichkeiten:

  • NFTs über den eigenen Shopify-Shop verkaufen;
  • NFTs kostenlos anbieten, um Kunden für Käufe, Interaktionen und ihre Treue zu belohnen;
  • Angebot exklusiver Produkte, Rabatte oder frühen Zugriff auf Produkteinführungen basierend auf der Inhaberschaft bestimmter NFTs;
  • NFT-gestützte Zusammenarbeit mit anderen Marken über Onlineshops oder bei Events;
  • Kundenbindungskampagnen basierend auf der NFT-Inhaberschaft.

Die Shop-Betreiber können sich nun damit spielen und Wege finden, wie sich NFTs am besten in ihre Customer-Jurney einbinden lassen oder diese erweitern. Wie so oft bei Themen in der Online-Welt wird hier ganz einfach der Trial-&-Error-Weg beschritten, um auf funktionierende Anwendungsfälle zu kommen.

Petaverse: Hund ist der neue Affe

Das französische Startup mit dem überaus originellen Namen „Dogami“ hat – Sie haben’s erraten – eine virtuelle Möglichkeit geschaffen, Hundwelpen zu adoptieren. Diese werden dann bezahlt mit – Bingo! – der Kryptowährung Doga.

Natürlich ist jedes Welpen einmalig, deswegen NFT und so. Erstaunlich, dass für dieses doch recht naiv anmutende Projekt wieder Seed-Kapital in Millionenhöhe an Land gezogen werden konnte, unter anderem vom französischen Gaming-Riesen Ubisoft sowie Metaverse-Platzhirsch Animoca Brands („The Sandbox“).

Immerhin scheinen laut Angaben von Dogami bereits die ersten Hunde abgeholt worden zu sein, angeblich gibt es schon mehr als 4.600 Dogamer, so der Name der NFT-Hundehalter.


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Sascha Bém
Sascha Bém
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