Arbeitsmarkt in den USA in Bewegung: Bitcoin statt Job

In den USA manifestiert sich ein bemerkenswerter Trend: Vor allem Menschen mit geringeren Einkommen gehen dem Arbeitsmarkt verloren, weil sie mit Bitcoin & Co. genug Einkünfte generieren konnten, um zu kündigen!

Noch ist das nicht in einem Ausmaß der Fall, der Arbeitgeber beunruhigen würde, aber – immerhin: Wie von dem Marktforschungsinstitut CivicScience in einer Untersuchung mit mehr als 6.700 Befragten erhoben, konnten 4 Prozent der Befragten bereits ihre Erwerbstätigkeit aufgeben, weil sie mit Investitionen an Kryptobörsen genug verdienen. Weitere 7 Prozent gaben an, einen Krypto-Aussteiger zumindest zu kennen.


Nicht ganz überraschend lebte die Mehrheit derjenigen, die nun mit den besten Kryptowährungen ihr „Geld“ verdienen, nicht in Spitzeneinkommen-Verhältnissen. Das Gros gab an, unter 50.000 Dollar jährlich zu verdienen. Insgesamt zeichnet sich in der Umfrage ein deutliches Bild: Investoren mit geringem Einkommen können Lebensveränderungen durch digitale Assets erleben, während besonders Wohlhabende Kryptowährungen lediglich als Möglichkeit wahrnehmen, ihr Besitzportfolio noch weiter zu diversifizieren.

Letzteren fällt naturgemäß das HODLn leichter, und sie konnten in den vergangenen Jahren auch höhere Vermögenszuwächse realisieren als Menschen mit weniger Risikokapital. Es ist gilt auch: je jünger, desto überzeugter von einer langfristigen Perspektive von Bitcoin, Ethereum etc.

Nach den wiederholten Verboten von Kryptowährungen in China sind nun die USA unangefochten die Nummer eins beim Bitcoin-Mining, und das Thema sorgt auch schon für wahrnehmbare Dynamiken am Arbeitsmarkt.

PS: El Salvador hat den staatlichen anerkannten Bitcoin, die USA die höchste Hash-Rate, aber Österreich hat seit heute – den Blümel! Unsere Empfehlung und ein Muss für alle, die immer schon mit einem Wallet im Kinderwagen spazieren wollten.

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Sascha Bém
Artikel: 202