Axie infinity – Der Hype um die NFT

Von knapp 800 auf 500.000 Euro in unter einem Jahr. Unmöglich sagen Sie? Mit einem Investment in Axie Infinity, Anfang November 2020 wäre es möglich gewesen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels beträgt das All-time-high der Kryptowährung einen stolzen Preis von 77,41 USD. Und das bei einem Startpreis von 0,1 USD! 

Doch was macht die Kryptowährung aus? 

Axie Infinity ist ein – auf der Ethereum-Blockchain basierendes – NFT(Non-fungable-token)-Spiel. Im Grunde ein einfacher Monster-Battler. Die Axies – so die Namen der Monster – haben unterschiedliche Werte, welche im Kampf gegen andere Spieler eine wichtige Rolle spielen. Jedes dieser Monster ist ein NFT, also einmalig.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Monster-Games kann der Spieler seine NFT allerdings auf Sekundärmärkten frei verkaufen. Im November letzten Jahres wurde ein besonders seltenes Axie für 300 ETH, umgerechnet über 9.000.000 USD gehandelt. 

Allein in den letzten 3 Tagen ist der Preis des Coins um über 70 Prozent gestiegen. Doch woher kommt diese plötzliche Rallye? Ein Grund dafür wird vermutlich die erst kürzlich stattgefundene Migration auf die Ethereum-Sidechain „Ronin“ sein. Diese führt zu einer deutlich besseren Skalierbarkeit, was von den Spielern scheinbar sehr gut angenommen wurde. Außerdem ist Axie-Infinity ein Play-to-earn Game. Das bedeutet, dass die Spieler Belohnungen bekommen, wenn sie bestimmte Beiträge in dem Spiel leisten. So wird das Hobby zu einer lukrativen Nebeneinkunft.

Illuvium – Axie’s noch besserer Nachfolger? 

Mit einer Marktkapitalisierung von derzeit knapp 4 Mrd. USD, ist Axie Infinity bereits jetzt unter den Top 40 der besten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. 

Wer nun denkt, er hätte den Zug verpasst und nach einer Alternative sucht, könnte das folgende Projekt interessant finden:

Illuvium. Ein – genauso wie Axie Infinity – NTF-Game, welches laut der Entwickler noch bis zum Ende diesen Jahres erscheinen soll. Nur mit besserer (3D-) Grafik, Hintergrundstorys, komplexeren Gesetzen und noch vielem mehr. 

Das Team rund um Illuvium besteht laut dem Gründer Kieran Warwick aus knapp 95 Mitarbeitern, welcher unter anderem an dem bekannten Videospiel „BioShock“, oder „Batman: Arkham Knight“ gearbeitet haben. 

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Philipp Weimer
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