Der Bitcoin wird erwachsen: Vom Spekulationsobjekt zur langfristigen Anlage

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Die Zeiten des Wilden Westens an den Kryptobörsen sind vorbei: Als findige Kryptoberteiber mit einem dünnen Whitepaperchen sich innerhalb von Wochen eine goldene Nase verdienen konnten, für wenige Augenblicke dreistellige Renditen realisierten und unbeobachtet von der Bildfläche verschwunden waren, bevor wieder eine Miniblase platzte.

Die Branche ist gereift, es wird von den Finanzaufsichtsbehörden genauer hingesehen, und auch die Anleger sind nicht zuletzt dank medienwirksamer Pleiten à la FTX vorsichtiger geworden.

Das alles bedeutet auch: Die Kurssprünge der besten Kryptowährungen 2023 sind bei weitem nicht mehr so spektakulär wie sie einmal waren. Bitcoin & Co. bewegen sich seit Monaten auf einem – für Krypto-Verhältnisse – recht konstanten Niveau. Die Volatilität ist so gering wie nie.


Per Definition ist die Volatilität die aufs Jahr gerechnete Standardabweichung der Tagesrenditen. Und diese Tagesrenditen-Abweichung, so weist Branchendienst BuyBitcoinWorldwide aktuell aus, liegt bei Bitcoin in den vergangenen 30 Tagen bei einem Tiefststand von 0,64%. Zum Vergleich: Gold liegt seit Jahren bei durchschnittlich 0,63%.

Bitcoin wird also für kurzfristige Spekulationsgewinne immer uninteressanter. In diese Kerbe schlagen auch steuerliche Argumente: Im deutschsprachigen Raum gilt bereits jetzt eine Haltefrist von 12 Monaten, um Erträge aus Krypto-Investitionen nicht als Spekulationsgewinne versteuern zu müssen. Das bevorstehende europaweite MiCA-Regelwerk wird daran kaum was ändern.

Dass aber Bitcoin generell als Investitionsobjekt – vor allem langfristig – sehr wohl eine Berechtigung hat, rechnet uns die FAZ vor: Wer im August 2013 4.000 € in Apple-Aktien investiert hat, freut sich nun über einen Portfolio-Wert von 34.000 €. Gleicher Zeitraum, gleiche Summe in Bitcoin investiert: heute 1 Million €.

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Sascha Bém
Sascha Bém
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