Zukunft als 360-Grad-Dienstleister: Bitpanda geht in die Offensive

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Coinmarketcap.com listet mehr als 600 Exchanges. Und es waren schon mal Tausende! Man muss keine Kristallkugel haben, um eine Auslese vorherzusehen. Der Markt wird – wie in jeder anderen Branche auch – zu Kapital-Ballungsräumen tendieren. Sprich: Es werden ein paar große Player immer dominanter werden, für die kleineren wird’s immer schwieriger werden zu überleben.

Ein Schlüsselkriterium für die Zukunftsperspektive der Kryptobörsen ist die jeweilige Kompatibilität mit dem Regelwerk der Behörden. Krypto ist viel zu groß, um es zu verbieten. Das muss auch China mittlerweile einsehen. Und: es kann ein fettes Geschäft für einen Standort sein. Also sind die Gesetzgeber dabei, Lebensräume für Kryptobörsen zu schaffen.


Mit diesen Rahmenbedingungen ganz besonders zu kämpfen hat Binance. Die mit einem 24-Stunden-Tradingvolumen von knapp 5 Milliarden US$ größte Kryptobörse der Welt ist so gar nicht in Einklang mit den behördlichen Wünschen zu bringen. Die US-Börsenaufsicht SEC verdächtigt die Exchange unter anderem der Geldwäsche. Vergangene Woche wurde darüber hinaus Binance‘ Wunsch nach einer Zulassung in Deutschland von der Aufsichtsbehörde BaFin abgeschmettert.

Die zweitgrößte Kryptobörse der Welt (mehr als 500 Mio. US$ 24-Stunden-Tradingvolumen) ist Coinbase. Über ihre Tochter, Coinbase Germany GmbH, hat sie den Segen der BaFin „zum Erbringen des Kryptoverwahrgeschäfts“. Das kann natürlich umso interessanter werden, wenn der Euroraum wie geplant mittels MiCA (Markets in Crypto Assets) zu einem großen Wirtschaftsraum für Krypto homogenisiert wird.

Ebenfalls ein Musterschüler unter den Kryptobörsen ist das Wiener Fintech Bitpanda. Seit 2022 hochoffiziell mit der Zulassung der BaFin ausgestattet – als erste europäische Retail-Investment-Plattform mit der vollständige BaFin-Lizenz zur Verwahrung und dem Eigenhandel von Kryptowerten.

Die Bitpanda GmbH ist darüber hinaus ein bei der Österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) gemäß FM-GwG und bei der französischen Autorité des marchés financiers (AMF) gemäß PACTE-Gesetz eingetragener Dienstleister von digitalen Assets. 

Und: Bitpanda schlägt auch immer mehr die Brücke zur traditionellen Finanzwirtschaft. So startete unter dem Titel „Bitpanda Cash Plus“ ein attraktives Sparmodell:

  • Zinsen: 2,57% auf EUR, 3,58% auf GBP oder 4,12% auf USD. 
  • Die Renditen werden bei Zinsänderungen der Zentralbank sofort angepasst (im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Banken).
  • Sämtliches Guthaben ist jederzeit verfügbar.
  • Jeden Werktag wird nicht benötigtes Geld automatisch in Bitpanda Cash Plus Geldmarktfonds* investiert. Die Erträge werden monatlich auf das Konto des Users ausgezahlt und bringen zusätzliche Rendite. 

Von wegen Krypto als Parallelwelt. Bei den großen Krypto-Anbietern ist immer mehr eine Bewegung in Richtung Fiatgeld und Finanzaufsichtsbehörden zu erkennen. Die Zukunft liegt wohl im Zusammenwachsen der Systeme und in 360-Grad-Krypto- und Finanzdienstleistern.


* Ein Geldmarktfonds ist ein Investmentfonds, der sich auf die Anlage in risikoarme Wertpapiere mit kurzfristigen Laufzeiten konzentriert, einschließlich Barmittel und bargeldähnlichen Wertpapieren. Banken und große Unternehmen vertrauen auf diese Art von Fonds, um ihr Geld sicher und zugänglich aufzubewahren und gleichzeitig eine Rendite zu erhalten.

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Sascha Bém
Sascha Bém
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