Der Kauf von Wrapped Bitcoin (WBTC): Schnittstelle zwischen BTC und ETH

Junge Kryptowährung, dennoch sollten Sie den Wrapped Bitcoin auf ihrem Coin-Radar haben! Bevor Sie nun aber zuschlagen und den Token kaufen, sollten Sie sich mit den Besonderheiten des digitalen Assets vertraut machen.

Seit 2019 wird der Wrapped Bitcoin (WBTC) zum Kauf angeboten – der WBTC Kurs steigt solide nach oben. Die Kryptowährung entstand als Projekt im Ethereum Netzwerk. Denn hinter dem ERC20-Token steckt eine gemeinsame Entwicklung von Bitgo, Kyber Network und Ren, die eine Schnittstelle zwischen dem Ethereum und dem Bitcoin Netzwerk schaffen wollten. Für die Initiatoren ist dabei eine vollständige Transparenz von hoher Bedeutung. Das Projekt wird im Abstand eines Vierteljahres von unabhängigen Instanzen geprüft und die Stabilität und Sicherheit überwacht. Dies gilt auch für die hinterlegte Menge an BTC, die den WBTC beim Kauf im Faktor 1:1 stützen und stabilisieren.

Das ist der Wrapped Bitcoin (WBTC)

Die Kryptowährung ist vollständig durch die Reserven von der Digitalwährung Bitcoin (BTC) gesichert und wurde dafür erschaffen, mehr Liquidität in das gesamte Krypto-Ökosystem zu speisen. Außerdem bietet der Kauf von WBTC einige Vorteile in Anbetracht der Vereinigung von Bitcoin und Ethereum. Ziel ist es nämlich, den Bitcoin für typische Ethereum-Dienste wie Dezentrale Apps oder Smart Contracts zu nutzen. Bislang haben beiden Netzwerke nebeneinander hergelebt: Damit ist nun Schluss.

Die Inkompatibilität zwischen den bekannten Kryptowährungen (Hier finden Sie eine Übersicht des digitalen Geldes) soll nun der Vergangenheit angehören und aufwendige Tauschverfahren verbunden mit hohen Transaktionskosten passé sein. Die Verbindung zweier Welten schafft beim Kauf von WBTC ein schönes Portporre aus der Liquidität und Akzeptanz des Bitcoin und dem dezentrale Ethereum-Netzwerk.

Der Kauf des Wrapped Bitcoin (WBTC)

Derzeit gestaltet sich der Handel und Kauf des Token noch recht mühsam: Das Team hat sich strengen Anti-Geldwäsche-Regulierungen und KYC-Richtlinien verpflichtet. Dadurch ist das konventionelle Trading an bekannten deutschsprachigen Kryptobörsen etwas umständlicher. Interessenten müssen sich mit einem Auftrag an autorisierte Händler wenden, die wiederum die bislang einzige Depotbank Bitgo kontaktieren. Dann kann das digitale Geld gekauft werden und wandert in die Wallet – die virtuelle Geldbörse – die vor dem Kauf eingerichtet werden muss.

Lisa Gröning