Asset der Stunde: Ethereum

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Aktuell stiehlt die ewige Nummer zwei allen die Show: Ethereum legte in der vergangenen Woche mehr als 25% zu und hängt in einem durchwegs positiven Marktumfeld auch Bitcoin beim Zuwachs (+5% in sieben Tagen) ab.

Der Hype kommt nicht ganz von ungefähr. Seit der Zulassung der BTC-Spot-ETFs halten sich Gerüchte, dass wohl ETH mit einem ähnlichen börsenfreundlichen Papier folgen könnte. Was beim Bitcoin für kräftigen Kapitalzufluss gesorgt hat – seit der Einführung wurden mehr als 240 Milliarden US-Dollar in diese ETFs investiert –, soll auch beim ETH für einen Nachfrage-Boost sorgen.


Jetzt verdichten sich die Zeichen – mit mehreren Anträgen bei der US-Börsenaufsicht SEC, gestellt von den üblichen Verdächtigen: Fidelity, VanEck, Invesco/Galaxy, Ark/21Shares, Franklin und natürlich BlackRock. Und: die renommierten Analysten James Seyffart und Eric Balchunas, die schon den BTC-Spot-ETF richtig vorhersagten, sind zu 75% überzeugt, dass der ETH-Spot-ETF sehr bald kommt.

Unter diesem Licht ist wohl auch der gestiegene Ethereum-Appetit von Walen zu betrachten. Nicht nur die Anzahl, der ETH-Großinvestoren hat sich verdreifacht, auch die Bestände der einzelnen Krypto-Wale ist gewachsen. Laut Glassnode-Daten sind zudem die ETH-Bestände, die an Kryptobörsen liegen, von 16 auf 10% gesunken. Dass Großinvestoren dermaßen zugreifen, deutet wohl auf eine Vorahnung institutioneller Anleger hin.

Und dann ist da noch das Energiethema: Ethereum hat bekanntlich die Umstellung auf Proof of Stake geschafft und ist damit bei weitem kein Stromfresser mehr wie Bitcoin. Das macht das Asset um ein Vielfaches nachhaltiger. Dem „Markt“ ist Umweltschutz bekanntlich herzlich egal, aber vielleicht ist Ethereum eine attraktive Alternative gerade für Finanzdienstleister, die sich ein grünes Label ans Revers heften möchten. Und da hat Bitcoin – zurecht – ein Imageproblem.

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Sascha Bém
Sascha Bém
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