Bitcoin wie Dollar: Russland vor radikalem Krypto-Kurswechsel

bitcoin
Bitcoin (BTC) $ 35,940.00 8.95%
binance-coin
BNB (BNB) $ 377.31 6.81%
ethereum
Ethereum (ETH) $ 2,688.86 8.16%
solana
Solana (SOL) $ 81.81 11.48%
cardano
Cardano (ADA) $ 0.784876 8.84%
xrp
XRP (XRP) $ 0.600574 5.66%
terra-luna
Terra (LUNA) $ 80.30 5.98%

etoro-logo-70Krypto-Investitionen werden von eToro (Europe) Ltd. angeboten und die Verwahrung wird von eToro Germany GmbH durchgeführt. Ihr Kapital ist gefährdet.Verbraucherschutz. Ihr Kapital ist gefährdet.

Vor kurzem wehte in Russland in Sachen Krypto noch ein eisiger Wind: Die Zentralbank hatte gefordert, die wichtigsten Kryptowährungen generell zu verbieten.

Wie andere Zentralbanken auch, befürchtet die russische „Bank Rossii“ wohl deutlichen Machtverlust, sobald digitale Assets abseits einer zentral gesteuerten Zinspolitik Kapital binden.

Auf der anderen Seite: das Finanzministerium. Hier sieht man wohl eher den Rubel rollen, sobald man in Richtung Blockchain schielt. Zu groß ist das – steuerpflichtige – Business, zu sehr buhlen die internationalen Märkte um milliardenschwere Fintechs.


Nun scheint sich, das Finanzministerium – und die Hoffnung auf Big Business – durchgesetzt zu haben. Laut der russischen Tageszeitung Kommersant soll in der kommenden Woche von Finanzministerium und Zentralbank ein Gesetzesentwurf ausgearbeitet werden, der adäquate Rahmenbedingungen für legales Krypto-Business in Russland ermöglicht.

Durchgesickert ist bereits, dass Kryptowährungen rechtlich mit analogen (Fremd-)Währungen gleichgesetzt werden sollen. Dazu werden erwartungsgemäß strenge Know-Your-Customer-Regeln definiert. Banken und lizenzierte Dienstleister wie Kryptobörsen sollen einen neuen legalen und transparenten Finanzsektor schaffen.

Nach der EU und den USA geht also auch Russland den Weg, Krypto zu regulieren, anstatt zu verbannen. Letzteres scheint ja eh nicht möglich zu sein, wie die wiederholten Versuche des Bitcoin-Verbots in China zeigen. Vielleicht passiert dort der nächste Schwenk. Das Business ist für den Staatshaushalt offenbar halt doch auch sehr verlockend…

Sharing is caring
Standardbild
Sascha Bém
Artikel: 237