BTC durchbricht die 46.000 US-Dollar Marke. Ether zieht nach

Die größte Kryptowährung Bitcoin hat am 9. August 2021 das erste Mal seit dem dramatischen Crash, im April diesen Jahres, die 46.000 US-Dollar überschritten. Damit ist Bitcoin, nach den Kurseinbrüchen Ende Juni mit einem Kurs von teilweise unter 30.000 US-Dollar, um über 50% gestiegen. 

Diese Bewegungen lassen die gesamte Krypto-Community auf einen zweiten „Bullrun“ hoffen. Auch die jüngsten Aussagen von „Dogefather“ Elon Musk, in denen er unter anderem angab – unabhängig von Bitcoin-Beständen bei Tesla und seiner Raumfahrtfirma SpaceX – selber die besten Kryptowährungen aus dem Jahr 2020 zu halten, führten in den letzten Wochen zu einer positiven Marktstimmung, welche sich nicht nur im BTC-Chart bemerkbar macht. 

Ethereum zieht nach

Auch die weltweit zweitgrößte Kryptowährung Ethereum (ETH) steigt nach erfolgreicher Implementierung des Updates (EIP 1559) um über 25%. Durch die „London Hard Fork“ ist Ethereum nun deflationär. Im Gegensatz zu dem bisherigen Gebührenmodell, gibt das Protokoll EIP 1559 einen festen Gaspreis pro Einheit an, welcher allerdings nicht an die Miner gezahlt, sondern direkt verbrannt wird. Die Folge – Ethereum wird wertvoller. Diese Optimierung scheint Anleger wieder in Kauflaune gebracht zu haben, was ein möglicher Grund für den rasanten Wiederanstieg der Kryptowährung sein könnte. 

Charttechnisch lässt sich bei Ethereum ein mögliches „triple-bottom-pattern“ erkennen, was ein sehr bullishes Zeichen ist und ebenfalls für einen weiteren Run sprechen würde. 

Bloomberg-Analyst mit bullischer Vorhersage für das zweite Halbjahr

Der Bloomberg-Analyst Mike McGlone äußert sich in seinem Krypto-Report äußerst optimistisch im Hinblick auf das zweite Halbjahr: „Bitcoin scheint eine Basis um 30.000 USD aufgebaut zu haben, die in etwa bei 4.000 USD zu Beginn 2019 ähnelt. Wir sehen Performance-Parallelen, die die Benchmark-Kryptowährung wieder auf den Weg in Richtung 100.000 USD bringen könnte. Der längste Zeitraum unter seinem 20-wöchigen gleitenden Durchschnitt seit 2018 und 2019 deutet darauf hin, dass die schwachen Long-Positionen in einem anhaltenden Bullenmarkt ausgemerzt wurden.

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Philipp Weimer
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