Umweltfreundliches Bitcoin-Mining

Die Nachricht Anfang des Jahres, dass Elon Musks Firma „Tesla“, von nun an Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren würde, ließ den Kurs der Kryptowährung explodieren. 

Kurze Zeit später jedoch kommt die Nachricht über Twitter, die die gesamte Krypto-Community in Schrecken versetzte. Musk gab in dem Tweet bekannt, dass Tesla Bitcoin nicht mehr länger als Zahlungsmittel akzeptieren wird. Grund dafür läge an dem Mining der Kryptowährung, welche laut Musk nicht nachhaltig genug ist. Diese Aussage sorgte für einen gewaltigen Kurseinbruch. Während andere Coins wie BitTorrent immer weiter in die Höhe schlagen.

Er glaube zwar, dass die besten Kryptowährungen (Hier eine Prognose für die Coins im Jahr 2022) eine „vielversprechende Zukunft“ hätten, „Aber dies kann nicht mit hohen Kosten für die Umwelt verbunden sein.“.

Bitcoin zählt einen jährlichen Stromverbrauch von 183 Millionen Gigajoule (GJ). Dagegen benötigt das Bankensystem etwa 2,34 Milliarden Gigajoule im Jahr, um funktionieren zu können. Dazu darf man sagen, dass Überweisungen über das Bitcoin-Netzwerk deutlich schneller, zu jeder Zeit, an jedem Wochentag, und ohne jegliche Kontrolle von Mittelmännern durchgeführt werden können…

Grüne Alternative zum Bitcoin-Mining 

Die Kritik von Musk scheint sich zumindest ein Unternehmen ans Herz genommen zu haben. Die Rede ist von Argo, welches gestern, am 17. August verkündete, als weltweit erstes börsennotiertes Bitcoin-Mining-Unternehmen klimapositiv zu sein. Peter Wall, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens sagt:

„Wir sind stolz darauf, das erste börsennotierte Bitcoin-Mining-Unternehmen zu sein, das klimapositiv ist, und konzentrieren uns weiterhin darauf, andere Unternehmen zu ermutigen, sich uns anzuschließen. Darüber hinaus wollten wir unsere Klimastrategie öffentlich machen, in der Hoffnung, die Zusammenarbeit, den Input und den Dialog zwischen allen Unternehmen zu fördern, um eine klimapositive Umgebung zu schaffen.“. 

Es bleibt abzuwarten, ob Tesla nach dieser Meldung erneut die Kryptowährung als Zahlungsmittel annehmen wird. Sollte dies allerdings der Fall sein, kann man davon ausgehen, dass die derzeit ohnehin schon positive Marktstimmung nochmal übertroffen wird und Bitcoin auf dem besten Weg ist, sein bisheriges Allzeithoch von 64.895 US-Dollar wieder anzusteuern. 

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Philipp Weimer
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