10. Oktober 2019

Sicherheit und geringe Kosten: die McAfee-DEX

mcafee exchange

Wer aufmerksam durch Twitter surft, dürfte unlängst den Channel von John McAfee bemerkt haben. In unserem Krypto-Gossip ein oft zitierter Gast, ist der Pionier bei der Entwicklung von Antiviren- und Computersicherheits-Software, auch in der Szene des digitalen Geldes lautstark unterwegs. Am meisten veranlasst ihn das Thema der Zentralisierung dazu, mit wortgewandten Tweets dagegen zu zwitschern. Denn: John McAfee ist ein echter Krypto-Fan und glaubt an den Grundgedanken von Bitcoin (BTC) und co. – dezentral, anonym und sicher!

Um dem Spuck der Zentralisierung ein Ende zu machen, kündigte John McAfee jüngst eine eigene dezentrale Handelsplattform für Kryptowährungen mit den Namen McAfeeDex an. Sie soll ohne staatliche Beschränkungen auskommen und die BETA Version ist gestern an den Start gegangen.

Das McAfee-Mantra

Die Krypto-Community ist sich größtenteils einig: das digitale Geld ist sicher! Die Kryptobörsen (Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Kryptobörsen 2019) sind es jedoch nicht immer. Während die meisten Kryptowährungen dezentral ausgerichtet sind, bieten Handelsplätze durchaus ein zentrales Angriffsrisiko, da hinter ihnen ein Unternehmen steht. Deshalb sollen DEX (Dezentrale Exchanges) Abhilfe schaffen.

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Die sogenannten DEX treten lediglich als Vermittler zwischen Kryptotradern auf. Die Händler treten direkt miteinander in Kontakt und halten zu jedem Zeitpunkt die eigene Kontrolle über deren Private Keys. Jeder kann seine Kryptowährungen direkt zum Verkauf bieten (Maker), während potentielle KäuferInnen direkt darauf zugreifen können (Taker).

Die Versprechen der McAfee-DEX

John McAfee möchte genau dort ansetzen und dem Markt der dezentralen Exchanges eine eigene Plattform hinzufügen.

Die McAfee-DEX lässt folgende Vorteile verlauten:

    • McAfee-DEX hat keine Limits, sammelt keine Nutzerinformationen und blockiert keine Rechtsgebiete.
    • McAfee-DEX hat eine einzige Plattform-Gebühr von 0,25 Prozent für Taker. Es gibt keine Gebühren für Maker.
    • Momentan können nur Ethereum-basierte Token hinzugefügt werden. Das soll sich bald ändern.

Wo die Gebühren hingehen, verrät McAfee sehr transparent in einem Twitter-Post:

Erster Fail beim Start

Erst kürzlich wurde die BETA-Version und gelauncht – und eine Stunde nach dem Start der Handelsbörse auch schon von fiesen Hackern heimgesucht. Aber auch hier gibt John McAfee seinen Followern und potentiellen Tradern eine schnelle Entwarnung via Twitter:

Bedeutet im Klartext: auch wenn das System der Kryptobörse zusammengebrochen ist, kann keine Transaktion verloren gehen, weil sich alles permanent auf der Blockchain abspielt. Wenn das mal nicht wirklich dezentral ist!

Der Krypto-Monitor hält Sie natürlich weiterhin auf dem Laufenden.

Lisa Gröning

Redakteurin bei Krypto-Monitor
Lisa Gröning arbeitet seit Website-Launch für den Krypto-Monitor – sie schärfte ihr ausgeprägtes Sprachtalent in einem deutschen Verlagshaus und widmete sich nach dem Studium ihren beiden großen Passionen – Medien und Sport; als Projektmanagerin in der Werbebranche, als Redakteurin in Online-Projekten und als Yogatrainerin.
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