Instagram & NFTs – what else?

„Nothing to announce yet, but we are definitely actively exploring NFTs and how to make them more accessible to a broader audience.“

(„Wir haben noch nichts Konkretes zu verkünden, aber wir ergründen definitiv aktiv NFTs und Wege, wie wir sie für ein breiteres Publikum zugänglich machen können.“)

Der Mann, der das so unaufgeregt diese Woche in die Kamera gesprochen hat, wird dennoch für Aufregung sorgen. Es ist nämlich Adam Mosseri, CEO von Instagram.

Zur Erinnerung: NFTs (Non Fungible Tokens) ermöglichen technisch, aus einem digitalen Element ein unkopierbares Unikat zu machen.

Natürlich ist das jetzt nicht die allergrößte Überraschung, dass Instagram auf den NFT-Zug aufspringen wird, aber „definitely actively“ ist in der stets im Wettlauf gegen die Zeit befindlichen IT-Branche, wo sich niemand in die Karten schauen lassen möchte, schon ein echtes Commitment.


Andererseits: Wer möchte Instagram/Facebook/Meta die Pole Position bei einer solchen Integration streitig machen?

Mutterschiff Facebook arbeitet schon seit Jahren an einer eigenen Kryptowährung (Letztstand: Diem), und die Reichweite des Hauses Meta kommt sowieso einem Social-Media-Monopol nahe.

Mit Instagram und NFTs wächst zusammen, was zusammengehört. Immer mehr Fashion Labels drängen ins NFT Game. Gucci spricht ganz offen davon, dass es nur „eine Frage der Zeit“ sei, bis die großen Modemarken NFTs einbinden. Nike und NFT sind wie berichtet ebenfalls bereits sehr definitely actively dabei. Designer schwärmen von den unbegrenzten Möglichkeit, die ihnen virtuelle Mode bietet. Und Stars können eigene Kreationen gleich an ihre riesige Insta-Gefolgschaft verhökern. Bullishe Beobachter erwarten ein Milliarden-Geschäft aus Fashion und NFTs.

Und wo wird Mode gezeigt und mit Einzelstücken geprotzt? Bingo! Instagram.

Zuletzt launchte NBA-Star Kyle Kuzma seine virtuellen Sneakers bei dem digitalen Fashion-Brand Space Runners. Die limitierte NFT-Auflage soll 5 SOL (aktuell ca. 800 €) kosten und wird wohl nicht lange zu haben sein.

Der Mann hat 5 Millionen Insta-Follower. Kein Wunder, dass Instagram bei dem Business mitschneiden möchte. Das meint wohl auch Adam Mosseri, wenn er davon spricht, dass sie auch „hopefully help creators“.

Und ein eigener Meta-Coin könnte die Abwicklung erledigen.


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Standardbild
Sascha Bém
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