11. Februar 2020

Mining unter einem Dach: Krypto-Währungsunion Ring (RNG) ab 18. Februar

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Die Briten sind raus, die EU bleibt. Und mehr noch: Der Gedanke der Währungsunion ist mehr en vogue denn je. Kryptowährungen überwinden schon längst Grenzen und werden global gehandelt. Jetzt kommt auch eine Krypto-Währungsunion!

Am 18. Februar startet „Ring“

Was einst der Euro für die deutsche Mark, den österreichischen Schilling und die italienische Lira war, soll in einer Woche Ring (RNG) werden: Die neue Währung tritt mit dem ambitionierten Anspruch an, die Währungsunion von vier großen Playern auf dem Markt zu werden: Bitcoin (BTC), Litecoin Cash (LCC), Dash (DASH) und Dogecoin (DOGE).

Im Gegensatz zum Euro wird allerdings der RNG die Mitglieder-Währungen wie Bitcoin natürlich nicht an den Kryptobörsen ablösen. Vielmehr soll via RNG ein gemeinsamer Nenner gefunden werden, bei dem alle teilnehmenden User „ein vollständig demokratisiertes Mining unter Beibehaltung des höchsten Sicherheitsniveaus“ geboten wird. Zur Auswahl stehen Proof-of-Work, Hive Mining sowie ein noch sehr geheimnisvolles „Proof of Play“, bei dem mit einem Spiel (!) das Netzwerk gesichert werden kann.

Wie können Sie teilnehmen?

Wer am 18. Februar eine der vier oben genannten Währungen besitzt, soll zu einem entsprechenden Betrag an Ring berechtigt sein. (1 BTC entspricht 1 Ring, 1 LCC = 0.00020000 Ring). Laut Pressetext: „Es wird die größte und vielfältigste Erstverteilung in der Geschichte der Kryptowährung sein, bei der über 30 Jahre kumulative Blockkettengeschichte mit mehr als 30 Millionen Einzeladressen erfasst werden.“

Man darf gespannt sein. Nähere Informationen zu dem noch recht vagen Projekt: https://ringcoin.tech/

Brexit cont.

Apropos: Das Wiener Fintech Bitpanda landete einen Coup am Tag vor dem Brexit (30. Jänner) mit einer groß angelegten Kampagne über Hunderte Billboards und Citylights im Finanzdistrikt von London sowie in Glasgow und Brüssel. Die Message simpel wie genial: „Millions of people can’t be wrong. Unless they’re British. bitpanda“ Alle, die daraufhin die Website aufsuchten, wurden mit der Nachricht “Goodbye Britain. Welcome, Brits. No hard borders between you and your finances” empfangen.

Ein klares Statement für eine grenzenlose Gemeinschaft. Denn: „Wir bei Bitpanda teilen die Werte der EU. (…) Einheit und Zusammenarbeit sind die Treiber für den zukünftigen Erfolg dieses Kontinents“, so Bitpanda-Gründer Eric Demuth.

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Sascha Bém

Sascha Bém, Chefredakteur des Krypto-Monitors, ist erfahrener Journalist und Medienmacher. Er arbeitete in den vergangenen 20 Jahren in den Bereichen Tageszeitung, Magazin sowie Online – sowohl als publizierender Autor als auch als Chefredakteur – und unterstützt Organisationen als Medien- und Kommunikationsberater.
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