Wie lange kann der Shiba-Inu-Hype noch anhalten?

Mehr als 950 Prozent Kursegwinn in einem Monat. Platz 9 bei der Marktkapitalisierung mit mehr als 40 Mrd. US-Dollar, die in SHIB investiert sind.

Der Meme-Coin mit dem Hundekopf geht zwar durch die Decke, ist aber dennoch alles andere als etwas Neues: Weder in der Technik, noch in seiner Geschichte.

Fast genauso wie beim vor wenigen Monaten hoch gehypten Dogecoin stand am Anfang des Booms ein Tweet von Elon Musk. Bei DOGE waren es noch ein paar deutliche Hinweise, dass er die Währung unterstützen würde. Bei SHIB reichte das Posten eines Shiba-Inu-Welpen-Bildes, um die Rallye an den Kryptobörsen anzuheizen.


Allerdings wurde Elon Musk am Wochenende auf Twitter gefragt, wie viele SHIB er denn selbst halten würde. Seine lapidare Antwort: „none“.

Prompt sackte der Kurs kurz ab, ist aber mittlerweile wieder im Aufwärtstrend. Das einzig halbwegs Greifbare an dem Coin scheint Vitalik Buterins Engagement zu sein. Der Ethereum-Gründer soll die Hälfte des gesamten Shiba-Inu-Bestandes in einer Wallet halten, um einerseits den Markt mit bewusster Verknappung zu steuern, und andererseits, um Charity-Projekte zu finanzieren.

Dogecoin und Shiba Inu – immerhin gemeinsam mit fast 80 Mrd. $ kapitalisiert – zeigen: Es ist nicht die technische Finesse oder der innovative Anwendungsfall, weswegen die Top-Kryptowährungen ihre Werte generieren. Und der „ältere“ DOGE zeigt’s vor: gehypte Coins schwanken extrem, können dann aber doch dank ihres Ruhms auf durchaus beachtlichem Niveau bleiben.

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Sascha Bém
Artikel: 202