Was Goldmann-Sachs COO über die Zukunft des Bitcoins denkt

In den letzten Tagen scheint sich der Rollercoaster der Kryptokurse langsam beruhigt zu haben. Die Gründe für Kursschwankungen sind oft schwer zu erkennen. Viele fragen sich dennoch, wie sich die Corona-Pandemie langfristig auf Kryptowährungen auswirkt. Wie sieht es mit der Bitcoin-Akzeptanz aus? Zu diesem Thema hat Goldmann-Sachs COO Stellung genommen. Laut diesem könnte der Bitcoin-Kurs zukünftig nahezu explodieren. 

What’s poppin?

Es ist kaum zu übersehen, dass immer mehr institutionelle Anleger auf die besten Kryptowährungen setzen. Immer wieder liest man in den News, dass bedeutende Firmen ihre Portfolios durch den Kauf von Bitcoins oder anderen Kryptowährungen erweitern – wie zuletzt auch Tesla.

Nun gab der Chief Operating Officer der US-Investmentbank Goldmann-Sachs, John Waldron, bekannt, dass sich die Kundennachfrage nach Kryptocoins im Aufwind befindet. Warum gerade jetzt? Die durch die Corona-Pandemie gewonnene Zeit macht es für Kleinanleger möglich, sich intensiver mit alternativen Investments auseinanderzusetzen. Um diesem gesteigerten Interesse nachzukommen, hat Goldmann seine Bitcoin Trading Desk und die Verkäufe von Bitcoins wieder in Betrieb genommen.

Nun können Anleger seit März wieder mit Bitcoin-Derivaten wie Futures und Forwards handeln. Auch nach dem Ende der Pandemie rechnet Waldron jedoch nicht mit einem Rückgang der Nachfrage nach digitalen Werten. Diese Einstellung unterstützt auch eine unter den Kunden von Goldmann-Sachs durchgeführte Umfrage.

Tendenz: Steil nach oben!

Mehr als 75% der Befragten sehen den Bitcoin-Kurs zwischen 40.000 und 100.000 USD gegen Ende dieses Jahres. Was spannend ist: 22% sehen den Bitcoin-Kurs sogar über 100.000 USD hinausschießen. Eine durchaus optimistische Erwartungshaltung! Um eine nachhaltige Stabilität am Markt zu erreichen, ist es allerdings entscheidend, dass weiterhin genügend institutionelle sowie kapitalkräftige Anleger in den Krypto-Markt einsteigen.

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Tadi Lansky
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