Bitcoin vs. Ethereum: Das Duell der Konzepte spitzt sich zu

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Bitcoin und Ethereum sind traditionell die beiden mit Abstand führenden Kryptowährungen, wenn man die Marktkapitalisierung betrachtet. Die beiden zusammen bringen in etwa das Zehnfache an Finanzgewicht auf die Waage des Drittplatzierten Tether USDT.

Und bisher bewegten sich die beiden Krypto-Giganten an den Kryptobörsen immer mehr oder weniger im Gleichschritt. Bitcoin tendierte zu den etwas größeren Amplituden, aber im Grunde waren die Trends von BTC und ETH so gut wie nie gegenläufig.

Jetzt ist erstmals ein seltsames Kursschauspiel zu beobachten: Während der Bitcoin-Kauf in den vergangenen sieben Tagen um 3,6% zulegte, fiel im gleichen Zeitraum der Wert des Ethereum-Kaufs um 3,6%!


Tatsächlich haben sich ja auch die beiden Projekte technisch auseinanderentwickelt. Wie berichtet, vollzieht Ethereum dank Upgrade gerade den letzten Schritt in Richtung Staking Coin. Heute wird das Upgrade „Shanghai“ endlich implementiert, der den Umstieg auf Proof of Stake abschließt.

Neben der erheblichen Energieersparnis für das Netzwerk wird ein weiterer Vorteil für Anleger schlagend: Wer ETH-Bestände Validatoren zur Verfügung stellt, erhält automatisch Rewards. Sprich: Ethereum gibt „Zinsen“!

So startet etwa Anfang Mai das Staking-Programm für ETH bei Bitpanda, einem der mittlerweile weltweit größten Staking-Coins-Anbieter.

Proof of Stake bedeutet allerdings auch, dass nicht mehr jeder einzelne Netzwerkteilnehmer durch Rechenleistung (Proof of Work) zum Betrieb der Blockchain beitragen kann. Proof of Work ermöglicht Mining und ist für Krypto-Puristen das unumstößliche Grundprinzip der Kryptotechnologie. Staking sei durch Asset-Anhäufungen im Extremfall manipulierbar, so die Kritiker. Deswegen gilt für diese Gruppierung Bitcoin als die einzig wahre Kryptowährung.

Schattenseite von Proof of Work/Mining/Bitcoin: der Energieverbrauch. Soeben hat die New York Times eine Berechnung veröffentlicht, wonach allein die 34 größten Rechenzentren für Bitcoin-Mining in etwa so viel Strom benötigen wie drei Millionen US-Haushalte.

Verzinsliche und mit Ballungszentren auf der einen Seite oder konsequent dezentral und Stromfresser auf der anderen – an den Konzepten scheiden sich immer mehr die Geister.

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Sascha Bém
Sascha Bém
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