Energiekrise: Bitcoin-Verbot in der EU vorerst vom Tisch

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Das Aufatmen war wohl gestern in einigen Kryptobörsen und anderen Fintechs laut zu hören: Die EU hat sich dagegen entschieden, Bitcoin de facto zu verbieten.

Natürlich stand niemals das Thema Kryptowährung per se zur Debatte, allerdings war in den Ausschuss für Wirtschaft und Währung ein Antrag eingebracht worden, der darauf abzielte, den ökologisch problematischen Konsensmechanismus, Proof of Work, zu verbannen. Das hätte natürlich den Bitcoin direkt betroffen und aufgrund der Leithammel-Funktion und Marktmacht des Ur-Coins die ganze Branche schwer erschüttert.

Im Wirtschaftsausschuss des Europaparlaments wurde dieser Antrag nun gestern, Montag, abglehnt. Zu groß wäre wohl der Flurschaden für die ganze Fintech-Branche gewesen, hätte man so radikal eingegriffen.


Diese eigentlich sehr positiven News haben sich aber noch nicht bis zu den Kursen herumgesprochen. Bitcoin-Kauf aktuell bei 35.220 €, Ethereum-Kauf 2.310 €, BNB-Kauf 332 €, also leichter Abwärtstrend.

Auf EU-Ebene steht jetzt als nächster Schritt eine Abstimmung von Europäischem Parlament mit Europäischer Kommission und dem EU-Rat auf dem Programm. Auch wenn davon auszugehen ist, dass dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung des EU-Parlaments gefolgt und Proof of Work nicht verboten wird, hat sich das Thema dennoch nicht erledigt.

Nicht zuletzt aufgrund der Energiekrise als Folge des Ukrainekrieges sowie dem Mining-Verbot in der ehemaligen Hochburg China wächst der Druck auf EU und die USA. Und es gilt, dem Krypto-Business nicht nur einen rechtlichen, sondern auch einen ökologischen Rahmen zu verpassen. Die Klimaziele rücken in noch weitere Ferne, wenn Krypto eine Möglichkeit bleibt, mit schmutzigem Strom Geld zu machen.

Der Bitcoin alleine hat aktuell einen vergleichbaren Strombedarf wie Argentinien mit seinen 45 Millionen Einwohnern. Man wird nicht umhinkommen, entweder Bedarf oder Natur des Stroms zu regeln.

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Sascha Bém
Sascha Bém
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