13. März 2019

Heavyweights: Ripple steigt mit Forte in den Gaming-Ring

krypto_bitcoin_ethereum_ripple

Hier meint es jemand ernst: Ripple, zu deren Miteigentümern bekanntlich Google Ventures gehört, hat sich einen Partner gesucht, um in die Gaming-Industrie einzusteigen. Nicht irgendeinen Partner, sondern Forte.

Das in San Francisco (wo sonst?) ansässige Unternehmen ist zwar nominell ein Start-up, wenn man genauer hinsieht aber eher ein Heavyweight: Hinter Forte stehen nämlich etwa das Superinvestoren-Duo mit ihrer gleichnamigen Venture Capital Firma Andreesen Horowitz, die etwa schon Twitter mit angekurbelt haben, sowie Coinbase Ventures (ja, die von der großen Exchange) und vor allem Battery Ventures, eine Tech Investment Company, die in den vergangenen 35 Jahren so gut wie in allen wichtigen Unternehmen beziehungsweise deren M&A-Prozessen die Finger im Spiel hatte, von Apple bis Yahoo!.

Was führt Ripple, dessen Kryptowährung XRP aktuell hinter Bitcoin BTC und Ethereum ETH auf Platz 3 in der Marktkapitalisierung liegt, im Schilde? (Trading-Möglichkeiten zu allen Währungen finden Sie bei unserem Kryptobörsen-Vergleich.)

Fest steht: Es wird geklotzt, nicht gekleckert

Ripple hat dazu einen eigenen Brand gelauncht – „XSPRING“ und will mit Forte gemeinsam die Gamingwelt aufmischen. Im Spiele-Business werden schließlich derzeit jährlich 140 Milliarden Dollar bewegt.

Ethan Beard, in der Führungsebene von XSPRING, schildert gegenüber Fortune, wo die Blockchain ansetzen kann: Sekundärmärkte auch der Blockbuster-Games seien oft wenig benutzerfreundlich und teilweise auch nicht legal. Es gäbe Nutzer, die beispielsweise fremde Spieler-Accounts um Hunderte Dollar auf ebay oder bei Drittanbietern die Ingame-Währung Gold für World of Warcraft kaufen.

Die Blockchain bietet die Möglichkeit, jedes digitale Asset eindeutig und unauslöschlich zu identifizieren, unabhängig von Land, Computer oder Account. Damit könnte man nicht nur Schattenwirtschaft ums Gaming beenden, die den Spielerproduzenten viel Geld entgehen lässt, sondern auch In-Game-Marktplätze auf einen ganz neuen Standard heben.

100 Millionen Dollar Fonds

Um Spieleentwickler entsprechend zu motivieren, setzt Ripple mit Forte einen Fördertopf von 100 Millionen Dollar auf. Gesucht werden in erster Linie Game-Developer mit mehr als 50.000 täglich aktiven Nutzer. Aber, so Beards koketter Zusatz: Es können kleinere und größere Unternehmen sein. Und: Manche Förderungen werden durchaus in die Millionen gehen.

P(l)ay Blockgame!

Spread the love