Was macht Ripple eigentlich?

Nachdem Ripple vor einigen Monaten wegen einer SEC-Klage für Aufsehen gesorgt hat, ist es ruhig um die Kryptowährungen geworden. Jetzt werden die Gerüchte erneut angeheizt und der Kurs reagiert prompt auf die neuesten News. Ein US-Gericht hat den Antrag der SEC auf Einsicht in die interne juristische Kommunikation von Ripple über den Verkauf von XRP abgelehnt.

Ripple und die SEC

Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat Ripple im vergangenen Dezember angeklagt und beschuldigte das Unternehmen, nicht registrierte digitale Assets verkauft und damit einen Gewinn von rund 1,3 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet zu haben. Das spiegelte sich auch in der Kursentwicklung wieder: Während Ripple bis letztes Jahr teilweise zu den besten Kryptowährungen zählte, verlor die Währung schlagartig an Prestige und Marktvolumen. Und damit war der wohl größte Rechtsstreit in Sachen digitaler Assets geboren.

Dann wurde es ruhig, der Kurs blieb einigermaßen stabil und nun verkündet Ripple sogar ein positives Urteil in seinem Rechtsstreit. Die Richterin Sarah Netburn der US-Finanzmarktaufsicht hat kürzlich den Zugriff auf die juristische Kommunikation des Blockchain-Unternehmens verweigerte.

Richterin Netburn fügte der Begründung für die Ablehnung der SEC mehrere Punkte hinzu. Dazu gehörte das Anwalts-Mandanten-Privileg. Netburn wiederholte, dass das Anwalts-Mandanten-Privileg “strikt innerhalb der engstmöglichen Grenzen, die mit der Logik seines Prinzips übereinstimmen, begrenzt werden sollte”. Good Call, Ripple – der Kurs reagiert mit einem Plus von knapp 3% in den letzten 24 Stunden.

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Lisa Gröning
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