20. Juli 2020

Samsung und Stellar: Cold Wallet to go

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Zwei „underrated“ Unternehmen (zumindest im Krypto-Kontext) tun sich zusammen und schaffen etwas Wunderbares: Samsung und das Krypto-Projekt Stellar sind nun kompatibel – und so fungieren gewisse Galaxy-Modelle als eine tragbare Coin-Geldbörse.

Noch nie von einer digitalen Geldbörse gehört? Hier finden Sie die besten Hardware-Wallet aus dem Jahr 2020. Absolutes Plus: Die portable Wallets sehen aus wie ein kleiner USB-Stick und tragen die Kryptowährungen mit einer digitalen Kennziffer im Device. Eine hohe Sicherheit ist zudem gegeben. Die Hardware-Wallets befinden sich nämlich lediglich zum Übertragen der Bitcoins (BTC) am Netz, ansonsten bestenfalls in Ihrem Safe.

Fusion Wallet: Stellar und Samsung

Stellar wurde von Jed McCaleb mitgegründet, dem Mann, der auch hinter Ripple steckt. Beide basierten ursprünglich auch auf demselben Protokoll. Dieses wurde allerdings im Laufe des Jahres 2015 aufgefrischt. Mit dem Stellar Lumens (XLM) gibt es auch eine eigens entwickelte Kryptowährung. Nach der Marktkapitalisierung von derzeit 1,8 Milliarden US-Dollar nimmt sie momentan Rang 14 ein.

Das Open-Source-Protokoll Stellar ist nun mit dem Samsung Blockchain Keystore kompatibel: Alle Stellar-User können ihren privaten Krypto-Schlüssel auf bestimmte Handys der Samsung-Galaxy Reihe ablegen. Darüber hinaus können Stellar-Entwickler diese neue Kooperation nutzen, um Blockchain-basierte Apps und Services für Samsung-Smartphones zu kreieren.

Smartphone als Krypto-Geldbörse

Die Samsung Blockchain Keystore, also die hauseigene Wallet, gibt es bereits seit März 2019. Der Keystore ermöglicht es Krypto-Fans, ihre Handys als Hardware-Portemonnaie zu verwenden und alle privaten Schlüssel mit dem zusätzlichen Schutz der Standard-Sicherheits-App Knox zu sichern.

Ferner können die User über die Wallet-App auch Transaktionen mit Kryptowährungen vornehmen und auf DApps zugreifen. Klingt ja fast so, als könnte man bald via Smartphone mit Stellar und Co. bezahlen? Wir bleiben gespannt, was die Koreaner sich als nächstes ausdenken…

Lisa Gröning