Schweden kann nicht nur Kottbüllar: Skandinavien goes digitale Währungen

Ein wohl weiterer Meilenstein in Sachen digitaler Staatswährung: Das skandinavische Land Schweden möchte die Machbarkeit zur Umstellung der Kronen auf digitales Geld prüfen. Aber wen wundert’s? Die Skandinavier zahlen ohnehin (fast) ausschließlich bargeldlos. In den letzten zehn Jahren ist der Anteil der Schweden, die Bargeld benutzen, von 40 Prozent auf nur noch neun Prozent gesunken. Darüber hinaus zirkuliert nur ein winziges Prozent des gesamten BIP des Landes in Form von Bargeld.

Der richtige Weg?

Nicht nur während der Corona-Pandemie hat Schweden einen anderen Weg eingeschlagen, auch in Sachen der besten Kryptowährungen aus dem Jahr 2021 sieht es so aus, als gingen die Skandinavier nun in die Offensive. Per Bolund, Minister für Finanzmärkte, erläuterte bereits, dass bis Ende November 2022 einiges im Krypta-Sektor passiert sein soll. Anna Kinberg Batra, eine ehemalige Vorsitzende des Finanzausschusses der Riksbank, wird die Untersuchung hin zum digitalen Geld leiten.
Und dabei ist Schweden bereits geübt: Die schwedische Zentralbank führt bereits ein Pilotprojekt mit Accenture Plc durch, um eine elektronische Krone einzuführen, die auf der gleichen Blockchain-Technologie basiert, die anderen Kryptowährungen zugrunde liegen – Bitcoin-Käufern sollte sie geläufig sein 😉
Bei der Einführung der digitalen Krone sind zentrale Bedürfnisse der Gesellschaft wichtig: Aus Sicht der Regierung sagte Bolund, dass “es entscheidend ist, dass der digitalisierte Zahlungsmarkt sicher funktioniert und dass er für jeden zugänglich ist.”

Einführung der E-Krone bereits 2023

Schweden hat bereits einige Fortschritte in Sachen Kryptowährungen gemacht. Damit ist das Land auf dem besten Weg, bereits 2023 das erste europäische Krypto-Land der Welt zu werden. Die Vermutungen liegen nah, dass die Skandinavier noch vor China die Einführung einer zentralisierten Währung schaffen könnten. Was das bedeutet? Dass Europa endlich mal einen Schritt voraus sein könnte, wenn es um Technologien geht… Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.

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Lisa Gröning
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