12. Februar 2020

Ahoi Kameraden: Tokenisierung von Schiffen

schiff tokenisierung

Nicht nur auf dem Land, sondern auch auf dem Wasser treibt sich die Krypto-Technologie umher: Das Londoner Unternehmen Magma Maritim plant die Tokenisierung der Besitzrechte von Schiffen. Das bedeutet, dass die Eigentümer von Container- und Frachtschiffen als digitale Token abgebildet werden können – dieser soll dann später auf einer regulierten Börse (Hier finden Sie den Vergleich der wichtigsten Kryptobörsen 2020) gehandelt werden können.

Wozu das Ganze?

Der Fokus der Plattform liegt auf der Nachhaltigkeit. Die Investitionen sollen in neue Schiffe und in die klimagerechte Aufrüstung von älteren Schiffen fließen. Wozu bedarf es einen Token? Andrew Graham, Vorstandsmitglied von Magma Maritim, verbindet die Nachhaltigkeitsfrage mit der abnehmenden Bereitschaft von Banken, sich an der Finanzierung von Schiffen zu beteiligen. Die Blockchain-Technologie könnte Abhilfe verschaffen: „Das Konzept ist jetzt viel besser verstanden, während der Zugang zu Finanzmitteln im maritimen Sektor viel schwieriger geworden ist. Wir glauben, dass ein nachhaltiger Fokus für den Sektor nun zwingend notwendig ist, um zu gedeihen, und Magma kann mit Token-finanzierten Flotten dazu beitragen, dies zu erreichen.“

Volle Fahrt voraus!

Das Unternehmen befindet sich bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen mit potentiellen Investoren für eine geplante 200 Millionen US-Dollar schwere Investition in mehrere moderne Frachtschiffe. Unterstützt wird das Projekt von dem Londoner Schiff-Broker John C Hadjipateras & Sons.

„Let’s tokenize the World!“

Tokenisierung findet man derweil in vielen Bereichen – vor allem im Immobiliensektor oder aber auch im Verkauf von Eintrittskarten ist die Blockchain-Technologie auf den Vormarsch. Auch die Kurse der besten Kryptowährungen 2020 steigen derzeit enorm. Beginnt mit dem Jahr 2020 eine neue Ära in Sachen Krypto?

Lisa Gröning

Redakteurin bei Krypto-Monitor
Lisa Gröning arbeitet seit Website-Launch für den Krypto-Monitor – sie schärfte ihr ausgeprägtes Sprachtalent in einem deutschen Verlagshaus und widmete sich nach dem Studium ihren beiden großen Passionen – Medien und Sport; als Projektmanagerin in der Werbebranche, als Redakteurin in Online-Projekten und als Yogatrainerin.
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