18. Januar 2019

Die Uhren ticken Bitcoin – A. Favre & Fils integrieren Krypto-Wallet in Armbanduhr

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Während es die Italiener waren, denen die Herstellung von den ersten Räderuhren zugeschrieben wird, waren es die Schweizer, die das Uhrenwerk perfektionierten – jetzt hat sich eine Schweizer Luxusmarke entschieden, eine Uhr mit integriertem Krypto-Geldbeutel zu bauen.

Das in Genf ansäßige Unternehmen A. Favre & Fils wurde von Laurent Favre gegründet, dessen Familie Meisteruhrmacher sind, mit mehr als über 300 Jahren Erfahrung. Das Unternehmen ist dafür bekannt, High-End-Uhren aus Gold zu bauen, die in der Regel rund 100.000$ kosten – umgerechnet in den Kauf von Bitcoin (BTC) also ein ordentlicher Kryptobatzen…

Da die Blockchain immer mehr an Bedeutung gewinnt und immer mehr Menschen in die Welt der Kryptowährungen einsteigen, sind die Uhrmacher bestrebt, ein Must-have für den Liebhaber schönen Schmucks und technologischem Fortschritt zu erschaffen.

Das Unternehmen arbeitet an einer Uhr, die sich als kryptografische Cold-Storage Wallet mit einer proprietären Sicherheitslösung versteht. Die Frage der Sicherheit gewinnt zunehmend an Bedeutung vor allem in Zeiten von Dautenschutzdebatten á la Facebook. Eine Hardware-Wallet wie z.B. auch Ledger ist eine sichere Möglichkeit, um Kryptowährungen zu kaufen, zu senden, aufzubewahren und natürlich auch zu empfangen. (Hier ist eine Übersicht aller Kryptowährungen)

Designte Funktionalität

Unter dem Slogan „What is the missing link?“ soll die Uhr mit Blockchain-Technologie auf den Markt gebracht werden. Die Uhr wird dem Unternehmen zu Folge die erste Mischung eines Uhrwerkes mit Krypto-Sicherheit sein. Bisher ist bekannt, dass die erste Uhr voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen wird.

A. Favre & Fils haben relevante Funktionen hinzugefügt, um das Design voranzubringen – solche Innovationen wie die Integrationen einer digitalen Geldbörse machen die Technologie sichtbarer.

Die schweizer Uhrenmanufaktur arbeitet bei der Entwicklung dieser Uhr mit Personen aus dem Kryptowährungsraum zusammen, insbesondere mit Francesco Abbate, dem Mitbegründer und CEO der Beratungsfirma Swiss Crypto Advisors (SCA), sowie Omar Ulrich, einem weiteren Mitbegründer und Vorstandsmitglied von SCA. Neben SCA sind am Uhrenprojekt auch die französische Videospiel-Gesellschaft Ubisoft und die gemeinnützige Organisation für die Goldlieferchain Swiss Better Gold Association als Partner beteiligt.

Sie sind nicht der erste Luxusartikelhersteller, der sich in den Krypto-Wahn stürzt: Ancora1919 kündigte im April 2018 ihre Luxus-Stiftlinie mit Krypto-Motiven an – die Welt schreit also nach Krypto. Nicht nur als Währung – auch als stylisches Accessoire.

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