12. Oktober 2019

UNICEF: Spenden via Kryptowährungen

unicef spenden

Am Zahn der Zeit: Die Kinderhilfsorganisation UNICEF reiht sich in den Club der Krypto-Enthusiasten ein und erkennt scheinbar großes Potenzial in Bitcoin (BTC) und co. UNICEF wird als erste Organisation der Vereinten Nationen Kryptowährungen verwenden, um Open-Source-Technologie zu finanzieren, die Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt zugute kommen sollen.

Der Cryptocurrency Fond

Die weltweit agierende Hilfsorganisation bietet nun die Möglichkeit Spenden in Bitcoin und Ethereum (ETH) zu empfangen, zu verwahren und auszuzahlen. Hierfür wurde der UNICEF Cryptocurrency Fond gegründet, unter dessen Struktur die Beiträge an verschiedene Projekte ausgegeben werden. Die Executive Direktorin der UNICEF, Henrietta Fore, sagte, dass „dies ein neues und aufregendes Unterfangen für UNICEF“ sei.

Die Einrichtung des UNICEF Cryptocurrency Fond ist Teil der laufenden Arbeit von UNICEF mit der Blockchain-Technologie. UNICEF leitet das UN-Innovationsnetzwerk. Das Netzwerk ist verantwortlich für die Erforschung der Potenziale und Risiken von Blockchain und anderen neuen Technologien. UNICEF hat im vergangenen Jahr beispielsweise 100.000 US-Dollar an sechs Blockchain-Start-ups verteilt. Durch diese Gelder förderte das Hilfswerk Jungunternehmen, die sich für Transparenz des Gesundheitssektors, den Zugang zu Mobiltelefonen sowie der finanziellen Inklusion von Entwicklungsländern einsetzen.

Erste Spenden mit Ethereum

War ja klar: die ersten Beiträge wurden von der Ethereum Foundation, einer Schweizer Non-Profit-Organisation der Ethereum Blockchain, gespendet und kommen drei Stipendiaten des UNICEF Innovationsfonds zugute – 100 Ether also ca. 18.00o EURO fließen in den Fonds. Das Projekt ist dafür zuständig, Schulen auf der ganzen Welt mit dem Internet zu verbinden.

Fröhliches Gezwitscher aus allen Richtungen

Auf Twitter tummeln sich derzeit erste Gratulanten, die das Projekt sehr begrüßen. Sogar das Forbes Magazin tweetet euphorisch:

Nicht nur, dass die Spende via digitalem Geld absolut fortschrittlich ist – es kann sogar sein, dass die Hilfsorganisation damit Türen öffnet, um die Blockchain-Technologie und Kryptowährungen weiter auf den Radar der Öffentlichkeit zu bringen!

Lisa Gröning

Redakteurin bei Krypto-Monitor
Lisa Gröning arbeitet seit Website-Launch für den Krypto-Monitor – sie schärfte ihr ausgeprägtes Sprachtalent in einem deutschen Verlagshaus und widmete sich nach dem Studium ihren beiden großen Passionen – Medien und Sport; als Projektmanagerin in der Werbebranche, als Redakteurin in Online-Projekten und als Yogatrainerin.
Lisa Gröning