10. Juni 2019

Berg- und Talfahrt: Was macht dieser Bitcoin da?

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Was ist da denn los? In der Welt der Kryptowährungen wird es nicht langweilig – schon gar nicht bei dem Bitcoin. Nachdem dieser letzte Woche in den Kryptohimmel katapultiert wurde und die 9.000-US-Dollar-Marke knackte, riskiert Bitcoin (BTC) nun kurzfristig wieder unter 8.000 US-Dollar zu fallen. Die unentschlossene Kursentwicklung erfolgte nach einer soliden Rallye. So stieg beispielsweise die BTC in den vergangenen vier Wochen um 3.800 US-Dollar und liegt derzeit mehr als 125 Prozent über dem Vorjahresniveau. Darüber hinaus schloss BTC den Mai mit 62 Prozent Zuwachs ab – dem größten monatlichen Zuwachs seit August 2017.

Anzeichen einer bullischen Erschöpfung?

Der Anstieg hat eine Reihe von Tradern überzeugt, dass nun ein neuer Bullenmarkt ansteht. Dazu gehört etwa Vinny Lingham, ein südafrikanischer Internetunternehmer und Kryptonerd. Er schrieb auf Twitter: „Welcher Teil von «Ich sehe Bitcoin positiv, wenn es die Grenze von 6.200 USD überschreitet und 24 – 48 Stunden dort bleibt» ist bitte zweideutig? Ja, ich bin positiv im Hinblick auf den Bitcoin Kurs. Ob ich glaube, dass wir im nächsten Monat 20.000 USD erreichen? Ganz sicher nicht, aber möglich ist alles …“ – Andere sehen die Grenze für den Bullenmarkt längst nicht erreicht. Der Kryptotrader „Teddy“ kündigte seinen rund 21.000 Followern auf Twitter an, dass dieser erst erreicht wäre, würde Bitcoin die 11.700 US-Dollar Grenze überschreiten – das Allzeithoch aus 2018.

Berg- und Talfahrt: Was macht dieser Bitcoin da?

Gute Performance!

Und trotz des ganzen Auf-und-abs, trotz des Bitcoin-Hypes und der weit verbreiteten Krypto-Awareness‘ – laut Erhebungen der Blockchain-Analysefirma Chainalysis wird der Bitcoin immer noch nicht ins tägliche Leben als Zahlungsmittel integriert. Lediglich 1,3 Prozent der Transaktionen gingen demnach auf Zahlungen im Einzelhandel zurück. Aber muss das denn sein? Man kann niemanden dazu zwingen, BTC auszugeben. Offensichtlich wird der Coin einfach für das genutzt, was er ursprünglich sein sollte – als Wertspeicher. Erst wenn das Vertrauen derart hoch ist, könnte sich das Geld zu einem akzeptierten Tauschmittel mausern. Bis dahin bleibt die bekannteste Kryptowährung der Welt das, was es ist: eine spekulative Wertanlage, die Spaß macht – so wie viele andere auch. Hier finden Sie eine Übersicht der besten Kryptowährungen 2019.

 

Lisa Gröning

Redakteurin bei Krypto-Monitor
Lisa Gröning arbeitet seit Website-Launch für den Krypto-Monitor – sie schärfte ihr ausgeprägtes Sprachtalent in einem deutschen Verlagshaus und widmete sich nach dem Studium ihren beiden großen Passionen – Medien und Sport; als Projektmanagerin in der Werbebranche, als Redakteurin in Online-Projekten und als Yogatrainerin.
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