28. Januar 2020

Brexit, BEST-Burn, Börsengang: Viel Bewegung an den Exchanges

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Was lange währt, wird endlich – vage. Der jahrelange Eiertanz rund um den unsäglichen Brexit geht mit 31. Jänner in die nächste Phase: In 3 Tagen verlässt Großbritannien offiziell die EU.

Natürlich sind etwaige Visa- oder Zollbestimmungen für die Post-Brexit-Ära noch bei weitem nicht geklärt – bis 31. Dezember lässt eine Übergangsphase dazu Zeit. Noch weniger ist natürlich der grenzüberschreitende Umgang mit Digital Assets wie Bitcoin, Ethereum oder Bitcoin Cash geregelt.

Die US-Kryptobörse Coinbase bietet europäischen Kunden ihre E-Money-Services von einem Sitz in London aus an. Das wird auch vorerst so bleiben, allerdings wurde in einem Kundenmailing darauf hingewiesen, dass im Laufe der Übergangsphase 2020 die rechtliche Beziehung zu Coinbase Ireland Limited wandert. Es ändert sich sonst nichts, wir User werden wohl nichts merken. Und wieder ein Unternehmen, das vor dem Brexit flieht. Well done, Boris.

Tipp: Wie viele Börsen bietet auch Coinbase ein Fortbildungs-Quiz: Hier können Sie spielerisch lernend bis zu 186 $ in Kryptowährungen verdienen!

Token-Burn in Wien

Übermorgen startet der erste Token-Burn bei Bitpanda: Der BEST, der laut eigenen Angaben bereits von 30% der User zur Deckung der – ermäßigten – Transaktionsspesen verwendet wird, erfährt seine planmäßige Reduktion. Wobei das Zündeln etwas vorversetzt wurde, um den Token noch attraktiver zu machen: So werden ein Vierteljahr vor Plan bereits am 30. Jänner um 14:00 CET 25% aller verwendeten BEST verbrannt.

Dieser quartalsmäßige Token-Burn wird so oft wiederholt werden, bis 50% der gesamten BEST-Menge vom Markt sind.

Tipp: Auch Bitpanda bietet eLearning gegen Belohnung – es geht immerhin um 5€ in BEST!

Ripple: IPO, nicht ICO

Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, nutzte das Weltwirtschaftsforum in Davos vergangene Woche, um Company-News zu verbreiten. So soll 2020 ein Börsengang für das Unternehmen geplant sein. Ja, richtig gelesen: ein IPO!

Die Community der XRP-Holder reagierte etwas verschnupft – schließlich könnte man die Finanzierungsrunde via Public Offering als Rückschritt aus der schönen neuen Welt der Coin Offerings werten. Andererseits: Was Ripple mit dem frischen Kapital plant, könnte durchaus auch dem Wert des XRP zuträglich sein. Er befindet sich an Kryptobörsen wie Coinmama derzeit ohnedies im Plus.

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Sascha Bém

Sascha Bém, Chefredakteur des Krypto-Monitors, ist erfahrener Journalist und Medienmacher. Er arbeitete in den vergangenen 20 Jahren in den Bereichen Tageszeitung, Magazin sowie Online – sowohl als publizierender Autor als auch als Chefredakteur – und unterstützt Organisationen als Medien- und Kommunikationsberater.
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