29. Oktober 2020

Im November noch nichts vor? Bitcoin it is!

breitling blockchain

Die meisten von uns werden im November eher wenig Termine haben – zumindest in Deutschland ist der neue Lockdown schon da! Aber anstatt den Kopf in Menschenmassen zu stecken, könnten wir uns doch mal um die wichtigen Dinge des Lebens kümmern: Luft, Liebe und Kryptowährungen. Seit einigen Wochen setzt der Bitcoin nämlich zum Sprint an – so richtig los kommt er zwar nicht, aber laut Experten soll in den nächsten Monaten so richtig Tempo aufgenommen werden.

Lockdown? Nicht in der Kryptowelt!

Während wir zu Hause Däumchen drehen, klettern die Kurse der besten Kryptowährungen aus dem Jahr 2021 gewaltig nach oben. Wenn Sie vor einer Woche ein paar Bitcoins gekauft hätten, dann könnten sie sich momentan über ein Plus von ca. 4% erfreuen – aber woran liegt der bevorstehende Bullrun? Einige Experten, darunter Analysten von J.P. Morgan (die sich vor drei Jahren noch gegen Kryptowährungen aussprachen…), haben überraschende Prognosen vorgelegt: Bitcoin habe das Potenzial, zum „digitalen Gold“ aufzusteigen. Und warum? Weil immer mehr Unternehmen in Krypto machen – wie z.B. PayPal. Die Ankündigung des Zahlungsanbieters, Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und auch Bitcoin Cash (BCH) in die digitalen Geldbörsen ihrer US-Kunden zu integrieren, hat für Aufwind gesorgt.

Trendradar: Investitionen

Auch wenn man sich manchmal gewiss die Frage stellt, ob es nicht am sichersten sei, Vermögenswerte unter dem Kopfkissen zu lagern, sind sich große Unternehmen einig: Kryptowährungen können auch langfristig Rendite bringen. Square (Finanzdienstleistungsunternehmen), MicroStrategy (Multinationaler Softwarehersteller) oder auch Grayscale (Investment-Unternehmen) haben begonnen, Bitcoin und Co. als Vermögensspeicher gegenüber dem US-Dollar vorzuziehen. Dieser Trend ist ein wichtiger Meilenstein für die gesamte Industrie, da nun bereits zirka 3,75% der weltweit verfügbaren Bitcoins durch institutionelle Anleger gehalten werden.

Der größte Coup aller Zeiten

Und dann schien in den letzten Tagen noch jemand gewaltig an die Marktmacht von Bitcoin zu glauben: Eine Transaktion von 88.857 BTC im Wert von rund 1,15 Milliarden US-Dollar sind mal eben über den digitalen Tisch gewandert – ohne, dass die Wallet bei einer der wichtigsten Kryptobörsen 2020 lag. Die Transaktion wurde in zwei Teile geteilt, 43.185 BTC an eine und 45.671 BTC an die zweite Adresse.

Bislang ist unbekannt, wer der/die Krypto-Milliardär*in ist, aber eines ist klar: Die größte Transaktion aus dem Jahr 2011 mit rund 500.000 BTC (umgerechnet damals 1,1 Millionen US-Dollar) wurde somit übertroffen und es scheint eine Menge digitales Geld in der Luft zu liegen. Also: Nutzen Sie den November doch vielleicht für Investitionen, und bleiben Sie gesund!

Lisa Gröning