30. Dezember 2018

Neues Jahr, neues Glück: 2019 – ein Jahr voller Kryptorraschungen?

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So unterschiedlich wie der Kurs des Bitcoin am Jahresanfang und Ende 2018, so unterschiedlich sind auch die Ausblicke für den Kryptomarkt 2019. Während einige die Verschmelzung von Bitcoin, Ethereum und co. mit klassischen Finanzmitteln prognostizieren, blicken andere in keine rosige Zukunft für die Kryptowährungen. Der Krypto-Monitor hat einige interessante Ausblicke zusammengestellt und die Zukunft des digitalen Geldes unter die Lupe genommen.

Geht es weiter bergab?

Einige Analysten von Morgan Creek Digital Assets waren sich sicher, dass der Bitcoin in einen Bereich um die 1300$ fallen wird – das sah auch wochenlang so aus. Nach der anfänglichen Euphorie kam dann die Ernüchterung durch den Kurswechsel bei den Investoren – einige von ihnen sehen schwarz für die Coins (Hier finden Sie einen Übersicht der Kryptowährungen).

Auch die Themen Dezentralisierung und Anonymität haben eine Kehrseite: bereits vor Jahren haben Experten gewarnt, dass Autoritarier AI-Features missbrauchen könnten. Bitcoins Konzept des Peer-to-Peer-Digitalgeldes zu mutieren und zu zentralisieren, um staatlich kontrollierte Kryptowährungen zu schaffen, ist ein denkbares Szenario. Das wurde ermöglichen, Transaktionen effektiver zu zensieren, Benutzerkonten zu überwachen und Sanktionen zu umgehen.

Dennoch: Alle Zeichen stehen Bitcoin

Die aktuellen Tiefststände für 2018 kehrten sich wider Erwarten bei 3130 $ um: der BTC-Kurs erzielte vergangene Woche markante Gewinne und überquerte die 4.000$ Marke (Stand: 23.12.2018).

Der jährliche A.T. Kearney Report verspricht ebenfalls Zuversicht in Sachen Kryptowährungen. Die Prognose ist deutlich: Nachdem der Bitcoin im Dezember 2017 seinen zehnten Geburtstag mit fast 80 Prozent Verlusten gegenüber den Allzeithochs gefeiert hat, beginnt das zweite Jahrzehnt in einem Zustand der Festigung und Reifung nach dem Zusammenbruch.

Ein volatiles Bild hat die Altcoin-Märkte geprägt, wobei Vermögenswerte wie Ethereum (ETH) und Bitcoin Cash (BCH) auch deutliche Schwankungen aufweisen. Für AT Kearney wird 2019 jedoch eines für Bitcoin sein.

Kryptowährungen: Die Demokratie der Zukunft?

Auch das TIME Magazine berichtet durchaus positiv über Bitcoin und co. – und vor allem über die dezentrale, anonyme Blockchain-Technologie.

Für Menschen, die unter autoritären Regierungen leben, kann Bitcoin – sofern nicht von Autoritariern missbraucht – ein wertvolles Finanzinstrument sein. Eine Massenüberwachung aller Bitcoin-Zahlungen ist selbst im strengen China unter Xi Jinping nicht möglich. Ein Bankkonto einfrieren zu lassen ist einfach, ein Bitcoin-Wallet eher weniger…

Zwischen Raclette und Raketen: Ein Fazit

So wie das Handy anfing als absurd teuer, kaum funktionsfähig und nur der Elite zugänglich zu sein, entwickelt sich Bitcoin weiter und wird in Zukunft einfacher zu bedienen und massentauglicher werden. Ingenieure arbeiten ständig daran, die Attribute Benutzerfreundlichkeit, Geschwindigkeit oder Privatsphäre in Krypto-Assets einzubringen. Dezentralisierung und Tokenisierung sind mittlerweile in den alltäglichen Sprachgebrauch übergegangen und (fast) jeder hat schon mal etwas von dem digitalen Geld gehört.

Die Zukunft der Kryptowelt mag noch in den Sternen stehen – aber: wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

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