Sicherheitsoffensive im Krypto-Business

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Immerhin etwas scheint aus der FTX-Pleite zu entstehen: Amazon soll bereits an der Verfilmung arbeiten. Sonst ist nach wie vor Wundenlecken angesagt. Und: die Branche versucht, sich von FTX zu distanzieren sowie möglichst sicher und zuverlässig zu präsentieren.

Wie angekündigt, haben wir uns nach dem FTX-Meltdown umgesehen beziehungsweise am Markt angefragt, um Maßnahmen zu erfahren, wie die Kryptowirtschaftstreibenden gedenken, das Anlegervertrauen wieder herzustellen. Hier ein Einblick in die Sicherheitsoffensive ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Bitpanda: KPMG-Bericht

Das österreichische Fintech war schon mit Lizenz der FMA (österr. Finanzmarktaufsicht) als E-Geld-Institut tätig. In dieser Woche kam die offiziellen Krypto-Lizenz der deutschen Aufsichtsbehörde BaFin dazu. Das gibt Anlegern Sicherheit.

Zusätzlich beauftragte Bitpanda das Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG, die Bestände der Top 5 Assets nach verwaltetem Volumen – BTC (Bitcoin), ETH (Ethereum), ADA (Cardano), XRP (Ripple) und DOGE (Doge) – zu checken.

Das offizielle Ergebnis: Die in Bitpandas Cold Storages verwahrten Kryptobestände von BTC, ETH, ADA, XRP und DOGE übersteigen alle kumulierten Kundenguthaben. 


Arbismart: „Gelder der User nie für Unternehmensausgaben“

Hier die ausführliche Stellungnahme des Krypto-Arbitrage-Händers (EU-registriert, Litauen-Lizenz) Arbismart zum Thema Sicherheit an den Krypto-Monitor:

  • Arbismart ist seit Anfang 2019 mit ordnungsgemäßen Lizenzen tätig.
  • Seitdem hatten wir nie irgendwelche Hacks oder Sicherheitsverletzungen.
  • Die Gelder unserer Nutzer sind sicher und waren schon immer sicher.
  • Wir sind nicht mit FTX oder anderen Plattformen verbunden. Wir sind keiner Hebelwirkung ausgesetzt und verwenden unseren Token nicht als Mittel zur Manipulation der Marktbewertung für übermäßig gehebelte Positionen.
  • Die Gelder werden sehr sicher aufbewahrt und alle Aufzeichnungen werden sicher aufbewahrt.
  • Wir halten uns an die Vorschriften der Regulierungsbehörden und verfügen über ein angemessenes Risikomanagement, AML, KYC und KYT-Dienste.
  • Wir verfügen über eine ordnungsgemäße Buchhaltung, aus der klar hervorgeht, wie viel Bargeld das Unternehmen ständig hat und wer unsere Mitarbeiter sind.
  • Wir verwenden die Gelder unserer User niemals für Unternehmensausgaben.
  • Die Gelder sind für den Handel der Nutzer und andere Dienstleistungen, die wir anbieten, wie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unserer Website erwähnt.
  • Unser Hauptziel ist es, Arbismart, unsere Dienstleistungen und unser Ökosystem sowie die Blockchain-Industrie im Allgemeinen weiterzuentwickeln.

Darüber hinaus wurde als Unterstützung der Anleger im aktuellen Bärenmarkt ein neuer Service gestartet: User, die bereit sind, Kryptowährungen für einen langen Zeitraum (2-5 Jahre) zu horten, können verschiedene Rabattmöglichkeiten für Kryptowährungen in Anspruch nehmen.

Sicherheits-Tools: Black Friday bei Trezor & Ledger!

Eine einfache Maßnahme für alle Krypto-Hodler, um die Sicherheit der Bestände zu sichern, ist – sie tatsächlich zu haben! Also nicht einem fremden Anbieter zur Aufbewahrung zu überlassen.

Das Nonplusultra beim Thema Storage sind Hardware-Wallets. Wenn Sie umsteigen möchten, gibt es dazu dieser Tage eine hervorragende Möglichkeit: Black-Friday-Sales bei Trezor (30% off) und Ledger (20-30 US$ Gutschriften in BTC beim Kauf sowie 10% auf das ganze Online-Angebot mit dem Code „BLACKFRIDAY10„)!

Aktionen von Trezor und Ledger bis Montag, 28. November.

Kraken: „Productively paranoid“

Die US-Börse hat gerade unter diesem Titel einig Tipps (samt Videos) zum Thema Sicherheit der User-Accounts online. Darüber hinaus erreichte uns folgendes Statement:

  • Kraken ist nicht an Alameda Research beteiligt und unsere Spot- und Future-Börsen sind von den FTX-Nachrichten in keiner Weise betroffen.
  • Wir haben eine weltweit tätige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit der Durchführung von zwei Proof-of-Reserve-Prüfungen im Jahr 2022 beauftragt und 2014 mit regelmäßigen Prüfungen begonnen.
  • Kraken-Kunden können ihren Kontostand anhand der Audits in ihrem Kraken-Konto überprüfen.
  • In den meisten Fällen halten wir genau das, was wir Ihnen in Bezug auf die Vermögenswerte sagen.

Blockpit: Krypto-Rechtsberatung für User – auch im Verlustfall

Das österreichische Unternehmen bietet Software zur Erstellung automatisierter Dokumentation von Krypto-Trading und Hodling für Steuererklärungen sowie Anwendungen für institutionelle Investoren im Compliance-Bereich an.

Für Blockpit-User wird jetzt in Zusammenarbeit mit HalloSophia Online-Beratung mit auf Krypto spezialisierte Steuerberater geboten – auch wie Kursverluste optimal steuerlich genutzt werden können.

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Sascha Bém
Sascha Bém
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